Musikwerkstatt Rzeszut

Musikunterricht – Duo Jolka – Das Tönchen!

 

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Martin Rzeszut

Freie musikalische Improvisation und emotional gewichtetes Musizieren im Schulmusikunterricht

Bevor gedruckte Noten üblich waren, improvisierte man ausschließlich. Etwa zur Zeit Bachs wurde vom Musiker noch Kreativität und Improvisationsvermögen verlangt: in der Kadenz, die zunächst improvisiert, später dann nur noch vom Blatt gespielt wurde. Der emotionale Eigenanteil, die künstlerische Mitarbeit des musizierenden Interpreten geriet im Laufe der jüngeren Musikgeschichte immer mehr in den Hintergrund - ja, praktisch in Vergessenheit.

In unserer Kultur wird Musik gegenwärtig viel zu sehr als Ware gesehen, deren Produktion nach Gebrauchswertkriterien und deren Wert nach Vermarktungskriterien gemessen wird. Der Spruch vom “hohen Niveau” geistert dermaßen häufig durch die Kulturlandschaft, daß man schon im wahrsten Sinne des Wortes von “abgehoben” reden kann. Musikkritiken klingen meistens überaus witzig (welche Superlative, welche blumigen Beschreibungen, welche klischeehaften Sprachstandards werden wohl diesmal übertroffen?) Musik - ob Klassik, Pop, ja sogar Folk - wird zunehmend zu einem modisch designten Produkt mit erfolgreichem Marketing, aufwendiger Werbung, aber leider auch kurzem Verfallsdatum.

Musiker werden von Tonträger-Produzenten nach Marktwirksamkeit “aufgebaut” und von Veranstaltern gezielt zur Gewinnmaximierung eingesetzt. Sind sie “verbraucht” oder “out”, wird sofort Nachschub besorgt. In “Casting shows”, auf die ja schon (kaum zu glauben) in Musikschulen vorbereitet werden soll, werden Jugendliche auf “Bühnenpräsenz” gedrillt. Und was sie eigentlich musikalisch machen, entscheiden die Computer der Hit-Industrie oder der Produzent. Aber leider am wenigsten die Jugendlichen selbst.

“Musik” wird als eine Norm verkauft, die es (manchmal mit aller Gewalt) zu erfüllen gilt. Die Individualität von Musik bleibt auf der Strecke. Musik ist vorstellungsmässig eher mit “Bühne” und “Auftritt” besetzt, “Hausmusik” steht ganz am Ende. Musik wird nur als “Meisterleistung” akzeptiert, das “Herumklimpern auf dem Klavier” dagegen wird kaum noch als Musik bewertet. Ein Blick in die Zeitung macht deutlich: “Meister ihres Faches” kommen immer von ausserhalb, wurden vom Veranstalter als “Mega-Event” eingekauft (“Dann müssen sie ja gut sein!”). Auf öffentlichen Musikveranstaltungen sehen wir “hochkarätige Besetzungen”, aber kaum z.B. Bands, Einzelinterpreten oder Orchester aus der Region.

Wenn wir nicht zumindest etwas gegensteuern, und Musik wieder mehr als elementare Lebensäusserung verstehen lernen bzw. lehren, brauchen wir uns nicht über die in der jüngeren Vergangenheit oft zitierte mangelhafte musikalische Bildung (musikalisches Wissen/musikalische Praxis) unserer Kinder und Jugendlichen zu wundern.

Es geht mir nicht um die Verteufelung der Musikindustrie. Die kämpft sowieso gerade ums Überleben, weil sie vermutlich emotionale Qualitäten in ihren Produktionen vernachlässigt hat. Schliesslich lernen auch Jugendliche schnell, Spreu vom Weizen zu trennen - wenn man ihnen die anderen Bedeutungshinhalte des Begriffes Musik im Rahmen einer mehr individualitätsbezogenen Musikerziehung - etwa im privaten Musikunterricht - aufzeigt.

Intensivierung des Gefühls, emotionales Erlebnis, Sprache, Erfüllung des Harmoniebedürfnisses, Selbsttherapie, soziale Erfahrung, demokratisches Miteinander, Selbstverwirklichung u.v.m. Alles Qualitäten, die garnicht oder nur schwer mit den üblichen Kriterien messbar sind, an die wir uns beim Beurteilen von Musik so gewöhnt haben (z.B. “hohes Niveau” oder “technische Meisterleistung”). Aber alles Qualitäten, die das Wohlbefinden einer Gesellschaft letztlich positiv beeinflussen, auch wenn man nicht gleich einen direkten Zusammenhang zwischen dem Mehr an emotionalem Bezug in der Jugendmusik und dem Weniger an Jugendkriminalität sehen kann - oder sehen möchte.

Musik sollten MusikerzieherInnen also mehr als individuelles und notwendiges Ausdrucksmittel einzelner Menschen beschreiben und es den SchülerInnen auch von dieser Seite aus darstellen.Wie sollten sie praktisch vorgehen?

Wir meinen: zunächst einmal müssen alle “aktiven Komponenten” wie Musik-Machen, Töne-Erleben , Rhythmen-Probieren, Skalen-Erforschen, Töne-Zusammensetzen usw. im Unterricht didaktisch und methodisch als Schwerpunkte geplant werden.

“Passive Komponenten” wie Musikgeschichte auswendig lernen, klassische Tonkonserven hören, Musiktheorie ohne Praxisbezug lernen oder das o.g. “Beschwören grosser Meister” sollte in den Hintergrund treten.

Auf jeden Fall sollte man die Sozialgeschichte der Volksmusik (Pop- und Rockmusik eingeschlossen) unterrichten. Denn stellt man weiterhin Musikgeschichte allein als Folge von Biografien berühmter klassischer Musiker oder von entsprechenden Werkeverzeichnissen dar, muss man sich über mangelnde musikalische Allgemeinbildung junger Menschen nicht wundern.

Die Phase der sog. “Klassischen Musik” in Europa ist extrem kurz und unbedeutend verglichen mit all den anderen Musikepochen der Welt. Klassische Musik ist bereits hoch spezialisierte Musik. Doch es gilt doch, zunächst einmal die Neugier für elementare Musik zu vermitteln, so dass sich junge Erwachsene dann selbst “aktiv musizierend” spezialisieren oder sich für die Art des eigenen Musizierens oder die Adaption eines Musikstils selbst entscheiden können. Also brauchen Jugendliche einen Einblick in elementare Musik bzw. die Musik des Alltags, mit der sie sich auch direkter identifizieren können.

Jugendliche brauchen Einblicke in die Gesamtheit von Musik und nicht eine fast gewaltsame Prägung in Hinblick auf nur einen Musikstil. Man sollte als MusiklehrerIn versuchen, das Gemeinsame aller Musikarten und aller Musikerscheinungen durch praktisches Musizieren nachvollziehbar zu machen. Das Gemeinsame aller Musik ist der Ton, verschiedene Skalen (nicht nur die des westlichen Tonsystems!), der Klang, der Rhythmus in den verschiedensten Ausprägungen und das Musizieren mit diesen Parametern. Stileinteilungen sollten weniger von Bedeutung sein. Stilbeschränkungen sollte es überhaupt nicht geben.

Der modellhafte und spielerische Umgang mit solchen Bausteinen elementarer Musik beim eigenen Musizieren sollte Schwerpunkt eines kreativen Musikunterrichts sein. Dass der Anteil der improvisierten Musik in der Welt extrem hoch ist, brauche ich hier nicht zu betonen. Facit: jede Musikstunde könnte mit einer Improvisations-Session enden, bei der die kennengelernten musikalischen Bausteine ausprobiert und verinnerlicht werden können.

Selbstmusizieren sollte in der Schulmusikerziehung an oberster Stelle stehen! Die ganze theoretische Seite von Musik - der in meinen Augen viel zu viel Bedeutung beigemessen wird - kann doch erst durch praktischen Kontakt mit Musik und Selbsterfahrung verstanden werden. Wem nutzt das Notendiktat, wenn nicht praktische Selbsterfahrungen mit Klängen, Skalen, Tonarten und Rhythmen vorausgegangen sind.

Musik als Lebensäußerung, Musik als tägliche Notwendigkeit wie Essen und Trinken, Musik als motivierendes Medium, als sozialisierendes Medium und beruhigendes Medium darzustellen, sollte m.E.oberstes Ziel eines effektiven Musikunterrichts sein.

Warum wird Musik in der Schulmusik fast ausschließlich nur als Re-produktion von notierten Werken verstanden? Und wo bitte bleibt da die eigentliche Produktion? Sollen wir das nur spezialisierten studierten Musikern überlassen, oder ist nicht einfach jeder(!) Mensch in der Lage, Musik zu produzieren, d.h. Musik zu finden und zu einer festeren Form zu komponieren?

Schließlich lernt doch auch jeder Mensch sprechen, kann problemlos mit Worten umgehen, spricht grammatikalisch intuitiv richtig, ohne sich meist grammatischer Regeln bewusst zu sein usw. Man würde nicht auf die Idee kommen, etwa Rundfunksprecher für sich sprechen zu lassen, wenn man etwas sagen will - etwa nach dem Motto: “Ich kann ja noch nicht so richtig gut sprechen. Da sage ich lieber gar nichts. Es gibt ja schliesslich geschulte Sprecher, die das viel besser können”. Wissen die denn auch, was genau man sagen möchte?

Niemand von uns würde schweigen mit der Begründung: “Ich verstehe nichts von Sprachtheorie, also kann/darf ich nicht sprechen”. Wir würden auch wohl kaum, wenn wir eigene Gedanken aussprechen wollen, ein Buch von Schiller aufschlagen und etwas vorlesen, was er gerade damals im Kopf hatte, als er das Buch schrieb. Nein, natürlich sprechen wir selbst für uns, was wir zum Ausdruck bringen wollen, und mit unserern eigenen Akzenten und Gewohnheiten.

Also dürfen wir auch Kinder und Jugendliche nicht sozusagen “bevormunden” und ihnen weismachen: “Ihr dürft erst musizieren, wenn ihr Quintenzirkel und Kadenzlehre gelernt habt!” Vielleicht macht dieser Vergleich mit der Sprache die hier zu diskutierende Problematik eines an “Hohem Niveau” orientierten Musikunterrichts besser deutlich.

Das im Musikunterricht an unseren Schulen in meinen Augen viel zu sehr betonte “Festhalten” der Musik in Noten (um nicht zu sagen: der Gleichsetzung von Musik und Noten) sollte vielleicht einmal einer anderen Sichtweise Platz machen: erfahren Schüler - etwa in freier Improvisation - das “Laufenlassen” von Klängen und die Flüchtigkeit von Musik, so entstünde bei ihnen langsam das Gefühl für die Relationen zwischen Musik und ihrer Notierung.

Die wesentliche Erkenntnis zum Beispiel, dass Musik viel zu komplex ist, um nach dem traditionellen Notensystem “untergebracht”, umfassend dargestellt werden zu können, kann nur durch praktisches Musizieren erfahren werden. Ebenso lässt sich umgekehrt etwa am besten aus der praktizierten Improvisation heraus beurteilen, wie praktisch doch Noten sein können, um ein gefundenes Motiv - das zwanzig Minuten später nicht mehr erinnerbar wäre - festhalten zu können.

Als Lernergebnis könnte am Ende der Musikstunde beim Jugendlichen feststehen: Noten sind ein gutes Hilfsmittel - aber auch nur das! - um komplexe Musik in ihrer Grundstruktur skizzieren zu können - aber auch nur das!

Oder anders formuliert: Notenabspielen macht noch keine Musik! Und was der Komponist sich letztenendes genau unter seiner Musik vorgestellt hat, können wir immer nur in Annäherung und niemals losgelöst von der eigenen Sichtweise wissen. Eigene intensive musikalische Erfahrungen sind also auch für die ausschöpfende Interpretation von Werken unerlässlich.

Damit wird mein Anliegen überdeutlich: Die aus dem Schulmusikunterricht zur Genüge bekannte “Erfurcht vor dem Werk” sollte einer “Freude an den eigenen musikalischen Fähigkeiten” weichen, die es doch im Musikunterricht zu entwickeln gilt. Erst wenn diese Freude geweckt ist, ist auch die Neugier der Jugendlichen auf “grosse Werke” geweckt.

Und ein Musiklehrer sollte keine Angst davor haben, wenn Schüler diesen Werken plötzlich kritisch entgegentreten. Schliesslich hat die eigene Erfahrung mit dem Musizieren sie kritisch gemacht und zur fundierten Beurteilung von anderen Leistungen befähigt.

Als praktizierender Pädagoge gehe ich sogar noch einen Schritt weiter: das andauernde Zitieren “großer Komponisten” oder “berühmter Musiker” im Schulmusikunterricht schreckt kreative, aber schüchterne Kinder eher davon ab, sich überhaupt mit Musik zu befassen. Nach meinen Erfahrungen ist nicht das “hohe Vorbild” und sein prestigeträchtiger Kopierversuch durch den Musikschüler motivierend (“fehlerfreie Darbietung auf hohem Niveau”).

Aufzeigen des “Wunderkind”-Syndroms und die immerwährenden “Vorbild-Vorhaltungen” zeigen eher Schulkindern ihre scheinbare Unbedeutsamkeit, machen sie klein und benachteiligen jene, die von Haus aus nicht musikalisch gefördert werden. Man sollte einzig vom Leistungsvermögen des Kindes ausgehen und dies ohne ständiges Anlegen einer Messlatte. Übrigens: jedes Kind ist ein “Wunderkind” - nur viele merken es nicht.

Das Interesse am Musikmachen wird sehr oft schon mit solchen “Messlatten” im Keim erschlagen. Viele junge aber auch ältere Menschen, die Lust haben, musikalisch etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, lassen sich allzuleicht durch oberflächliche und klischeehafte Kritik von sog. “Kennern” aus der Bahn werfen. Hingeworfene Bemerkungen wie “Na ja, so gut wie Beethoven wirst du nie!” oder “Es gibt so viele berühmte und bedeutende Musiker, da brauchst du doch gar nicht erst die Gitarre auszupacken!” höre ich öfters in Gesprächen über Musik, und das nicht nur aus dem Schulbereich.

Die musikalische Improvisation mit ihrem reichem Erfahrungspotential sollte allgemein Werkstatus erlangen, wie dies im Jazz seit den 60iger Jahren, in Indien seit sehr langer Zeit der Fall ist. Die Improvisation und ihre vielfältige Technik (übrigens von “ganz einfach” bis “sehr komplex”) eignet sich m.E.sehr gut dazu, auf breiter Basis Kinder und Jugendliche wieder neu für Musik zu interessieren. Musikalische Aufmerksamkeit und genaues Hören, besonders aber eine Begeisterung für wirklich erlebte Musik lässt sich mit zunächst gut geleiteter und später dann freier Improvisation hervorragend trainieren.

Mein Apell an die Schulmusiker: Musik sollte allen Menschen als problemloses Medium zugänglich gemacht werden, dem man sich ohne Aufwand spontan und aktiv widmen kann. So wie das Kleinkind sprechen lernt, so sollte auch Musik zu den “skills” eines jeden Menschen gehören. Die Anlagen dazu sind schließlich bei jedem Menschen vorhanden: es gilt, diese zu entwickeln. Die Selbstverständlichkeit, mit der heute über “Hochbegabtenförderung” geredet wird, bereitet mir Sorgen. Wo bleiben die scheinbar “weniger Begabten”? Man braucht kein “absolutes Gehör” um sich eine Melodie zu pfeifen, aber man braucht praktische Erfahrung im Umgang mit Tönen.

Wie oft hören wir Jugendliche mit angstvollen und stressgeprägten Gesichtern an der Grenze ihrer technischen Möglichkeiten musizieren: es “gerade noch geschafft ” zu haben ist nicht zu verwechseln mit emotional überzeugendem Musizieren, wo jeder gespielte Ton zum Einzelerlebnis werden kann und dem Musizierenden wirklich Spaß macht. Das Musizieren gerade auch mit technisch bescheidenen Mitteln muss in unserer hochspezialisierten Gesellschaft wieder neu gelernt werden. Die Philosophie vom “falschen Ton” sollte überdacht werden: sollte man nicht lieber von “mehr oder weniger passenden Tönen” sprechen?

Musikalische Kreativität lässt sich jedenfalls nicht allein mit Referaten über Mozart, ein bisschen Notenschreib-Crash-Kurs oder mit gelegentlichem Vorsingen fördern. Besonders bei Kindern braucht es Zeit. Man muss sie zu selbstgemachter Musik ermuntern und ihnen spielerisch (im wahrsten Sinne des Wortes) einen Weg zeigen. Es gibt nur wenige MusiklehrerInnen, die ihre Schüler improvisativ komponieren lassen und sich mit 4 Takten und dem Umfang von etwa 5 bis 7 Tönen zufriedengeben. Doch ich meine: genau hier liegt doch die Chance für eine “menschlichere” Musik! Sozusagen: “Musik zum Anfassen” oder “Musik zum Anfühlen” mit einfacher Technik, aber viel “Platz im Kopf”, um sich selbst beim Musizieren noch mit Freude zuhören zu können.

Die künstlerische oder seelische Komponente von Musik kommt in der Schulmusik m.E. generell zu kurz. Ich frage mich auch, ob die standardisierte Musikausbildung - wie sie für Schulmusiker üblich ist - hier nicht grundlegend korrigiert werden muß. Das Spielen (oder spielerische Umgehen) mit Tönen, das Experimentieren mit Klängen oder das Improvisieren mit den gelernten Bausteinen unserer Musikkultur muß wieder neu gelehrt, nicht nur gelernt werden, damit Kinder und Jugendliche das Zweckfreie und Spielerische, vielleicht auch scheinbar Formlose und “Ungeleitete” an Musik neu entdecken.

Dazu gehört Vielfalt im Angebot pädagogischer Lehre. Dazu gehören Musizierende aller Richtungen und vor allem Praktiker. Musiker mit pädagogischen Ambitionen genauso wie Pädagogen mit musikalischen Ambitionen. Und alle im steten Austausch miteinander. Ein zentral gesteuertes Ausbildungssystem (Staatliche Musikschulen etwa) kann vermutlich diese Vielfalt kaum leisten. Besonders nicht in Zeiten, wo Musiklehrer, Dozenten und Referenten eher “eingespart” als eingesetzt werden.

Eine Zusammenarbeit von Kulturschaffenden, Eltern und Pädagogen wäre hier vielleicht eine neue Lösung. Aber ohne Unterstützung einer basisorientierten Kulturpolitik sehe ich kaum eine Chance für eine mehr auf Kinder und Jugendliche orientierte musikalische Umwelt.