Musikwerkstatt Rzeszut

Musikunterricht – Duo Jolka – Das Tönchen!

 

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Martin Rzeszut

Akkordeonunterricht auf allen gebräuchlichen Akkordeontypen

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Als ausgebildeter Pädagoge bemühe ich mich um einen adäquaten Unterricht auf hohem Niveau, der jedem Schüler und jeder Schülerin individuell gerecht wird. Jeder wird “dort abgeholt”, wo er sich gerade musikalisch - technisch, geschmacklich oder seelisch befindet.

Als praktizierender Musiker, der Band- und Soloarbeit im Folk- und Jazzbereich gewöhnt ist, lasse ich meine Erfahrungen ständig in den Unterricht einfließen. Niemals lehre ich etwas, was praktisch nicht gebraucht werden würde. Ich lehre auch nichts, was ich nicht selber ausprobiert und für gut gefunden hätte. Mein Akkordeonunterricht soll grundsätzlich SchülerInnen technisch in die Lage versetzen, eine “eigene Musik” auf diesem Instrument spielen zu können. Oder anders gesagt: was und wie man sich wünscht, spielen zu können, versuche ich zu unterrichten.

Wenn man denn Musik überhaupt in Schubladen stecken will, so unterrichte ich am liebsten - neben der Technik des spontanen freien Musizierens - Folk, Jazz und Zydeco sowie Liedbegleitung. Länderschwerpunkte sind Italien, Frankreich, Schottland, Skandinavien, Osteuropa.

Natürlich kann man auch mit irischer Musik Akkordeon lernen. Tango, Kleszmer und Jazzstandards gehören ebenfalls zu meinen Unterrichtsinhalten.
Genauso wichtig wie das Spielen und Lehren traditioneller “Weltmusik” ist mir die Belebung der Gegenwart mit eigenen Kompositionen und improvisierter(!) Musik. Traditionelle Musik unter Ausschluß der Gegenwartsmusik zu sehen erscheint mir leblos.

Meine Schüler ermuntere ich deshalb zu neuer und eigener Musik. Ich vermittele dazu die traditionellen Bausteine im Unterricht.

Ich unterrichte Pianoakkordeon ausschließlich mit Standard-Bass für alle Altersgruppen, für Anfänger und Fortgeschrittene.

imageFür sehr kleine Kinder halten wir Kinder (Piano-)Akkordeons für den Unterricht bereit. Auch diatonische Akkordeons (G/C-Stimmung) eignen sich für Kinder.

Pianoakkordeonspieler, die sich z.B. für Hammond-Sounds interessieren, können bei mir die Midi-Technik kennenlernen. Das Spielen der (digitalen) Hammondorgel mittels Midi-Technik per Pianoakkordeon ist vielfach noch unbekannt. Chromatisches Knopfakkordeon (C-Griffweise) mit Standardbass unterrichte ich vorerst nur für Anfänger. Ebenfalls für Anfänger unterrichte ich diatonisches Knopfakkordeon in D/G und G/C sowie Deutsche Harmonika in C-Stimmung (vergleichbar mit dem Cajun-Akkordeon, weitere Informationen hier finden Sie auch in der Akkordeon-Übersicht). Im Norden allzu exotische Modelle wie “Steirische”, “Schwyzer Örgeli” oder das irische “Two Row Button Accordion” in C/Cis oder B/C unterrichte ich nicht, kann aber darüber informieren und eventl. zum Selbststudium anleiten.

Das Prozedere

Unterrichtsgebühren auf Anfrage. Probestunden müssen bezahlt werden. Der Unterricht wird stets im voraus bezahlt (zu Beginn des Monats für den Monat).

imageIch mache keine Unterrichtsverträge, doch sehe ich mündliche Abmachungen bezüglich überschaubarer Zeiträume als gleichwertig und ebenso bindend.

Ich erwarte meinerseits von meinen Schülern, dass sie - wenn sie von mir Unterricht wünschen - sich auch wirklich selbst “vollherzig” darauf einlassen und diesem Ausbildungsverhältnis genügend Raum in ihrer Lebensplanung/Termingestaltung geben. Das muss nicht “viel Zeit zum Üben” bedeuten: auch im Unterricht kann man ”üben” - besser: spielen!.

Im Krankheitsfalle oder bei (echten) Terminschwierigkeiten sollte (frühzeitig!) ein Ersatztermin verabredet werden. Vergessene und “nicht abgeholte” Stunden müssen natürlich bezahlt werden.

Empfohlene Unterrichtseinheiten: 60-Minuten sind optimal für Jugendliche und Erwachsene. Ich biete aber auch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene 45-Minuten UE an. Kinder ab 5 Jahren (bis ca.7 Jahren) können auch 30-Minuten Unterricht bekommen.

Anfänger - gleich welchen Alters - sollten nur wöchentlich kommen, denn eine Kontinuität des Anfangsunterrichts ist nur dann gewährleistet. Oder: nur dann ist der Unterricht effektiv. Die Phase des “Fortgeschrittenseins” kann so schneller erreicht werden!

Fortgeschrittene können auch im 14-Tage-Turnus unterrichtet werden.

Einzelunterricht ist Standard, weil effektiv. Gruppenunterricht bei Kindern und Jugendliche.

Schülerinstrumente: man kann ohne Akkordeon in meinen Unterricht kommen (Fahradfahrer!), jede Akkordeonart steht als hochwertiges und zumeist ziemlich neues Instrument den Schülern während des Unterrichts zur Verfügung.

Das Unterrichtsmaterial

Unterrichtsmaterial kann von Schülern mitgebracht werden (Kopien bitte für den Lehrer!), ich behalte mir jedoch eine Auswahl nach pädagogischen Kriterien vor.
Mit älteren Akkordeonschulen arbeite ich nur in Ausnahmefällen. Für Kinder und jugendliche Anfänger empfehle ich ausschließlich P. M. Haas “Der neue Weg Akkordeon zu lernen” (AMA-Verlag, ISBN 3-93258762-6)

Ich unterrichte am liebsten mit Unterrichtsmaterialien, die ich selbst nach den Wünschen der Schüler, aber auch nach den Erfordernissen bzw. nach pädagogischen Gesichtspunkten auswähle. Entsprechende Arbeitsmappen für den Unterricht stelle ich gern selbst zusammen.

Die in meinem Unterricht verwendete Notation ist einfach. Ich verwende visuell anspruchslose Melodie-Notierung und verzichte auf ein “zweites System” mit Bass-Schlüssel, wie es in der älteren Literatur für Standardbassakkordeon lange üblich war. Das Standardbassakkordeon kommt mit Akkordsymbolen aus und die Gestaltung des Basses (stets improvisativ, dem Musikstil unmd dem persönlichen Geschmack entsprechend) lernen wir im Unterricht.

Das Lehren eines präzisen und lebendigen Basses ist meine Spezialität!

Noten “vom Blatt” abspielen ist noch lange kein Musizieren: wir lernen die Unterschiede bereits in der ersten Stunde. Ich biete Schülern ohne Notenkenntnisse die Möglichkeit, das Akkordeonspielen nach Gehör zu lernen. Das chromatische Knopfakkordeon bietet sich hier an (leichtes Tonartenwechseln).

Mein Unterricht

Eines meiner Schwerpunktthemen im Unterricht ist die musikalische Improvisation. Sie ermöglicht einmal eine Belebung notierter Musik. Zum anderen läßt sich Musik einfach und intuitiv im Moment erzeugen, womit wir im Vorstadium der Eigenkomposition wären.

Akkordeonschüler zu einer “eigenen Musik” dauerhaft zu motivieren, ist eines meiner Unterrichtsprinzipien und mein persönlicher Wunsch.

Musikmachen ist einfach, wenn man nicht gleich von Anfang an zu hohe technische Erwartungen an sich stellt! Musikmachen sehe ich nicht als Leistungssport! Ein sog. “hohes musikalisches Niveau” ist ohne Leistungsreserven nicht möglich. Musik, die “aus der Seele kommt”, scheitert jedoch niemals an technischen Grenzen! Weniger ist oft mehr.

Schüler, die regelmäßig kommen, treffen sich regelmäßig ( z.B. “Kleszmergruppe”, “Die Kruselotter” oder “The Curious Cimbrian Ceilidhband”).

Ebenso besteht die Möglichkeit, mit dem Akkordeon an Musiksessions teilzunehmen, die in der Musikwerkstatt Rzeszut regelmäßig stattfinden und oft über DAS TÖNCHEN! bekannt gegeben werden.
In meiner Akkordeonwerkstatt erledige ich kleine Reparaturen ausschließlich für Schüler. Eine Einführung in die Akkordeontechnik gehört selbstverständlich zum Unterricht.

Ich lege großen Wert auf technisch einwandfreie und “gut sitzende”, passende Instrumente und berate entsprechend. Vor einem Akkordeonkauf sollte immer erst der Lehrer gefragt werden, um unnötige Ausgaben und Ärger zu umgehen. Die Möglichkeit, im Unterricht verschiedene Größen, Arten und Qualitäten von Instrumenten kennenzulernen, sollte grundsätzlich genutzt werden.

Man muß bei wöchentlichem Unterricht nicht grundsätzlich ein Akkordeon zu Hause haben oder meinen, es überstürzt kaufen zu müssen. Die Entscheidung für das passende Instrument sollte langsam reifen und fundiert sein. Ich helfe bei der Vermittlung oder Anschaffung von Neu- und Gebrauchtinstrumenten (Anzeigen in DAS TÖNCHEN!) und stehe mit Händlern und Produzenten ständig in Verbindung.

Ich verleihe grundsätzlich keine Akkordeons!

Die oft gehörte Meinung, für Anfänger würde ein altes, einfaches Akkordeon mit gerade noch tolerierbarer Stimmung und Dichtigkeit genügen (“man weiß ja nie, ob man nicht doch vielleicht ein anderes Instrument lernen möchte…”), finde ich absurd und sehe es genau anders herum: nur auf einem dichten, gut gestimmten und leicht spielbaren Instrument (mit besserem Stimmmaterial) kann ein Anfänger sich wohlfühlen! Anders gesagt: nur Profis können auf Schrott spielen! Auch und besonders Kindern sollte man von Anfang an Neuinstrumente mindestens in “Einsteigerqualität” geben. Schließlich sollten gerade Kinder ihr Gehör schulen! Auch das Argument, Kinder könnten noch nicht richtig mit einem wertvollen Instrument umgehen, kann ich nicht bestätigen. Wenn sie sich mit dem Akkordeont identifizieren und es gerne spielen, gehen sie schonend damit um. Es ist meine Aufgabe als Lehrer, den schonenden Umgang mit dem Instrument zu vermitteln. Notfalls lasse ich - wenn möglich - die Kinder ihr Instrument selbst in der Werkstatt und natürlich unter meiner Aufsicht reparieren, damit sie ein Gefühl für die komplizierte und empfindliche Technik bekommen können. Ein weiterer Grund - der in Gesprächen mit Eltern oft gehört wird - spricht ebenfalls für einen Neukauf: bei den gegenwärtig ziemlich hohen Akkordeonpreisen ist der eventl. Wiederverkauf eines neuen und unbeschädigten Instrumentes weitaus ökonomischer. Ich habe es aber noch nicht erlebt, dass das Interesse an einem - insbesondere neuen - Akkordeon bei Kindern nachgelassen hätte. Wenn dies woanders vielleicht geschieht, so liegt das vielleicht ja auch am Unterricht und nicht am Instrument!