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Dienstag, 12. Dezember 2006

Vom Rand zur Mitte - Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland - Teil II

Die DECKER&BRÄHLER – Studie im Referat – Teil II

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In Teil I dieses Referates hatte ich über die m.E. Notwendigkeit einer kürzeren Darstellung der Decker-Brähler-Studie referiert. Ich hatte die Studie insgesamt vorgestellt, über den Begriff „Rechtsextremismus“ geschrieben, den Forschungsstand zum Thema „Rechtsextremismus“ dargestellt und die Konzeption der Befragung sowie deren Durchführung beschrieben.

Es folgten erste Befragungsergebnisse, die mittels Kernfragebogen über Statements zu „Rechtsextremismus“ und über die entsprechenden Zustimmungswerte zu diesen Statements gewonnen wurden.

Dabei zeichnete sich als bundesweites Gesamtergebnis eindeutig ab: Ausländerfeindlichkeit lassen 26,7% der Befragten erkennen, gefolgt von Chauvinismus (19,3%) und Antsemitismus (8,4%).

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 12. Dezember 2006 um 12:48 Uhr
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Wie im unten genannten TÖNCHEN! - Artikel berichtet halte ich die ausserordentlich qualitätvolle Decker-Brähler- Studie über rechtsextreme Einstellungen in der BRD im Hinblick auf ihre Öffentlichkeitswirkung für textlich viel zu lang. Was im Rahmen der Wissenschaft einfach notwendig und erwünscht ist: nämlich erhebliche Ausführlichkeit, Einsicht in die Arbeitsweise bis ins Detail oder ausführlichste Diskussion der Ergebnisse, das kann auf der anderen Seite wieder nachteilig sein für eine weitestgehende Verbreitung im nichtwissenschaftlichen oder im sog. „populärwissenschaftlichen“ Bereich.

Überspitzt: die lobenswerte Decker&Brähler – Studie ist einfach zu langatmig, um von vielen Menschen gelesen und behalten zu werden.

Ich könnte auch sagen: diese Studie wurde von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben, um etwas zu ändern, woran wir alle leiden: eben an einer drastischen Häufung rechtsextremer Meinungen, verbunden mit der latenten Möglichkeit einer Eskalation. Deshalb sollte diese Studie nicht nur Wissenschaftler, Fachleute ansprechen, sondern möglichst alle Menschen, die vom Rechtsextremismus aus der Mitte unserer Gesellschaft be- oder getroffen sind.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 12. Dezember 2006 um 12:47 Uhr
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