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Das Tönchen!

Das Online-Magazin
der Musikwerkstatt-Rzeszut

 

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Montag, 11. Dezember 2006

Musikalischer Nachmittag in der Musikwerkstatt Rzeszut (Forts.)

...eingeladen ein paar Gelernte Stücke vor zu spielen

Am 26.11.2006 haben Hildegard und Martin Rzeszut ihre Schüler eingeladen ein paar
Gelernte Stücke vor zu spielen. Meine Schwester Pia(7),hatte erst eine Stunde Akkordeon-
unterricht bei Martin Rzeszut und trotzdem spielte sie auf dem Akkordeon ein Stück vor.
Mir hat das Vorspiel viel Spaß gemacht,und ich hoffe dass es im nächsten Jahr wieder so schön wird. Nach dem Vorspiel bin ich mit Pia Steinberg und Sebastian und Susanne Steinberg - Simon Stahl und sein Vater sind etwas länger geblieben - in der Musikwerkstadt Retzut geblieben. Susanne und Sebastin Steinberg spielten
Klavier und Akkordeon, ich und Simon Stahl im Team Percusion und Schlagzeug
und meine Schwester Pia Steinberg spielte Flöte. Alle -  und auch Hildegard und Martin Rzeszut an Yambey und Violine hatten Spaß.
Gezeichnet:Clemens Steinberg(9)

Geschrieben von Martin Rzeszut am 11. Dezember 2006 um 14:23 Uhr
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Dienstag, 5. September 2006

Klingt gut…?

Musikmöbel im IKEA-Sortiment

imageIch bekomme ja immer ein bisschen Beklemmungen, wenn ich den IKEA-Marathon mache: was ist, wenn dieses ganze Holz mal brennt? Komm ich hier schnell genug raus? Doch ich überwinde mich und müde wie wir sind, lassen wir uns in zwei POÄNG-Sessel plumpsen. Mein Lieblingssessel (...habe ihn aber immer noch nicht).

Wir sind das DUO JOLKA. Wir haben gerade für die Eröffnung des neuen Geschäftsjahres im Haupteingang der Kieler IKEA-Filiale traditionelle schwedische Musik mit Geige und Akkordeon gespielt, genossen ein Essen im Restaurant und sehen uns nun ein bischen um.

„Was ich gut finde, sind diese eingerichteten Zimmer überall“ sagt meine Frau. „Ja, sie vermitteln eine gewisse Wohnathmosphäre.“ erwidere ich. Links um die Ecke, rechts um die Ecke, im Grunewald ist Holzauktion…“Ach, guck mal, wie schön…“ - „Ja!...aber wir haben doch schon…“ - „Ich sag ja auch nur…“ - „Ja, sehr schön.“ (Aha…da war ein Notausgang…wie tröstlich).

Doch… doch. Mir fällt was auf: da fehlt doch was!? Was ist es nur? Auf der Heimfahrt fällt es mir dann ein: es gibt rein garnichts, was man mit „Hausmusik“ irgendwie in Verbindung bringen könnte….oder ist das jetzt, weil ich Musiker bin und eben noch mein SILVETTA-Holzakkordeon spielte? (Würde jedenfalls glänzend ins Sortiment passen…siehe Bild)

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 5. September 2006 um 15:42 Uhr
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Samstag, 26. August 2006

Mein Klavier

Teil 3

Nachdem ich meine Klavierlehrer in Teil 1 und Teil 2 beleuchtet habe, hier noch ein paar Erinnerungen an das Drumherum.
Wir waren in der DDR immer am dran und ich erzähle meiner Frau gern, wir hätten nur von Wasser und Brot gelebt, und wenn meine Eltern von Braten reden, dann meinen sie Brotbraten mit Wassersoße. Ist natürlich erstunken und erlogen (uuupss, eine Redundanz, aber es heißt ja so), aber einen Klavierhocker hatte ich nicht.

Ich musste also auf einem stinknormalen Stuhl sitzen. Das Klavier stand im Wohnzimmer, gleichzeitig die gute Stube, und wurde von mir jeden Tag zwischen dreißig Minuten und einer Stunde gequält. Die Stunden fanden immer Mittwochs statt, anfangs auch donnerstags. Heißt die übungreichsten Tage waren Montag und Dienst. Am Wochenende ging natürlich nicht viel, da wir da häufig im im Garten waren. Der Sommer war konzertmäßig gelaufen. Neben dem Klavier stand der Fernseher und der konnte auch laufen, denn wenn ich erst einmal ein Stück »drauf« hatte, konnte ich nur gleichzeitig Fernsehen gucken sondern auch Hund oder wahlweise Schwester ärgern. Schon praktisch.

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Geschrieben von Administrator am 26. August 2006 um 8:00 Uhr
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Donnerstag, 24. August 2006

Mein Klavier

Teil 2

Herr B. war Vergangenheit, das Klavier für mich auch. Meine Eltern ließ es natürlich nicht ruhen, denn drohte doch die musikalische Ader in der Familie zu versiegen. Meine Mutter spielte Akkordeon und Klavier, mein Vater war ein begeisterter und kritischer Zuhörer – auch wenn unsere Meinungen manchmal auseinander gingen. Wir vieles lief viel über Hören-Sagen. So kamen wir an Frau Z.

Frau Z. wohnte in Potsdam-West und war als ich sie kennenlernte schon in den Sechzigern, wenn nicht drüber. Für einen jungen Menschen ist das immer schwer zu sagen, schließlich handelt es sich bei allen Menschen jenseits der dreißig um alte Menschen. Danach kommen dann Omas und Opas. Frau Z. fiel schon die Kategorie »Oma« und ich glaube, sie konnte damit leben.
Was fällt mir zur Frau Z. ein: Sie war Konzertpianistin, die auch auch zu ihrer aktiven Zeit als Klavierlehrerin Konzerte gab. Sie war Diabetikerin und lebte in einem Haus, das ihr selbst gehörte. Ein großes Haus, welches ihr aber viel Kopfzerbrechen bereitete. Schließlich konnte sie nicht die Mieten nehmen, die sie gern hätte, sondern musste die Mieten nehmen, die ihr der Staat vorschrieb. Sie hatte nach dem Krieg in Russland gearbeitet, ob gewollt oder nicht, kann ich gar nicht mehr sagen und sie war ziemlich dick.
Frau Z. war die geborene Lehrerin. Ich habe selten Menschen kennengelernt, die herzlich und freundlich sind, aber trotzdem in der Arbeit sehr autoritär und konzentriert sind. Mochte sie mit einem gerade ein freundliches Wort gewechselt haben, lieferte man kurz darauf Murks ab, so sagte sie es mit drastischen Worten. Ein weiterer Unterschied zu Herrn B. deutlich: Sie fand die Klavierschule, die der gute Mann benutzte, schlicht albern. Ich konnte sie wegschmeißen. Sie sagte mir, was für Noten benötigt würden. Es war keine andere Klavierschule.
Hier wurde nicht ein Stück gelernt und im Anschluss weggeschmissen, nur damit man so schnell wie möglich die Klavierschule durchackern konnte, sondern konzentriert an einem Stück gearbeitet. Das konnte schon mal ein halbes Jahr dauern, aber dann saß das Stück.

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Geschrieben von Administrator am 24. August 2006 um 6:00 Uhr
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Dienstag, 22. August 2006

Mein Klavier

Teil 1

Das Faible für Überraschungen wurde mir anerzogen. Meine Eltern liebten Überraschungen. Ich kam beispielsweise aus dem Urlaub bei den Großeltern wieder, und wurde auf dem Bahnhof von dem langersehnten Hund begrüßt, der meine Begeisterung für die Überraschung gar nicht teilte und ziemlich nervös war. Abgesehen davon wollte meine Schwester auch die Leine nicht hergeben, da musste ich schon ein wenig insistieren. Wahrscheinlich gab sie mir die Leine dann gnädig, weil den entscheidenden Vorteil – zuerst mit dem Hund spaziergegangen zu sein – konnte ihr keiner nehmen. Grauenhaft war die Vorstellung, dass ihre Freundinnen meinen Hund zuerst gesehen hatten.
Eine ähnliche Überraschung war das Klavier. Ich habe keine genaue Erinnerung an den Vorgang, aber eines Tages stand es einfach da. Der Jung war überglücklich.

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Geschrieben von Administrator am 22. August 2006 um 7:30 Uhr
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