Freitag, 10. August 2007
DIKANDA aus Szczecin spielten in Flensburg
„Vielleicht wir suchen die Melodie, manchmal die Melodie suchen uns…“
Die besten Plätze im romantischen Pastoratsgarten unter der dicken, behäbigen Marienkirche in Flensburg waren schnell und schon eine Stunde vor Konzertbeginn besetzt. Die Karten nicht ganz billig, aber angesichts der wirklich guten Musik mit 14€ pro Kopf gerade noch angemessen. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltung „Flensburger Hofkultur“ statt. Samstagabend, 4. August, leicht kühl und windig, aber immerhin trocken. Man sass draussen unter freiem Himmel bei wärmender Abendsonne. Der Weinumsatz florierte. Leider hatten wir Sitzkissen vergessen.
Wir standen schon in der langen Schlange, während - für uns Schlange unsichtbar - der Soundcheck lief und ich wunderte mich: haben die jetzt ein Digeridoo? Und ein indisches Harmonium? Aha, Anias Deutsch ist besser geworden seit dem letzten Auftritt in Kiel vor drei Jahren. Und da gibt’s doch was neues in der Perkussion-Sammlung: etwa ein kleines Schlagzeug? Eine Snare? ...Nein, Zuhörer waren nicht erlaubt beim Soundcheck von DIKANDA. Schade eigentlich. Doch so steigerte sich nur die Vorfreude, die allen Besuchern auf den Gesichtern stand: sie alle mussten DIKANDA irgendwie kennen, schon mal gehört haben…
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Tolle, freundliche, informative und mit profunder Fachkenntnis geschriebene Rezension. Da lernt auch ein dicker Hippie noch was. Tausend goldene Fleißpunkte!