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Dienstag, 5. Dezember 2006

DER LIEDERBÄR und die Kindernothilfe e.V.

...sah sich aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen gezwungen…

„Last but not least ist der Erwerb dieses Buches noch mit einem guten Zweck, nämlich einer Spende an die Kindernothilfe verbunden.“ schrieb im Jahre 2002 eine begeisterte Leserin in einer Rezension auf der Amazon-Website. Und das ist da gegenwärtig zu lesen. Diese Rezension wirbt zur Zeit also für den Kauf des Liederbären.

Doch das stimmt nicht mehr! Immerhin wurden vom Verkaufserlös der ersten und der zweiten Auflage noch Spendengelder an die Kindernothilfe abgeführt. Doch für die dritte Auflage eben nicht mehr. Bekamen die Kunden das irgendwie mit? Nein.

Wie man an der Rezension sieht, lebt diese Spendenverknüpfung immernoch in den Köpfen der Menschen weiter. In meinem ja auch, wie berichtet. Und irgendwie ist es für mich weiterhin nicht in Ordnung, dass die Kindernothilfe nicht mehr das „Symbol“ LIEDERBÄR zur Verfügung hat. Die Kindernothilfe ist nämlich in den Köpfen der Menschen garnicht so präsent! Und diese Benefiz-Aktion war seit Jahren unter Pädagogen, Musikern und Eltern bekannt. Weltweit übrigens.

Am 29.November stellte ich in Zusammenhang mit meiner Besprechung des Kinderliederbuches DER LIEDERBÄR sowohl dem Bärenreiter-Verlag als auch der Kindernothilfe e.V. die Frage, warum in der dritten Auflage des LIEDERBÄRen die Verknüpfung einer Spende mit dem Kauf des Buches nicht mehr gegeben ist.

Ich bekam sehr bald zwei sehr nette und klärende Antworten, die ich hier auszugsweise veröffentlichen möchte, da ich sie so zeittypisch finde.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 5. Dezember 2006 um 11:16 Uhr
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