Samstag, 22. Dezember 2007
Das Weihnachtsfest in der Waldhütte im Bärengebirge
Weihnachtserzählung von Martin Rzeszut

Er rutschte, stolperte, blieb an Ästen hängen, überschlug sich und landete in einem Bach. „Au Mann!“ sagte der Bär, „So ein Mist aber auch!“ Dann sagte und dachte er eine Weile gar nichts mehr. Sein Fell war nass. Er war total erschöpft. Er wollte gar nicht mehr leben. Langsam kroch er aus dem Bach heraus, schüttelte sich und lehnte sich gegen einen Baum. „So ein Mist aber auch!“
„Wie?....was?“ fragte der Fuchs. „Ach, Fuchs! Was willst du denn jetzt hier?“ - “Schlecht gelaunt, Gevatter Bär?“ - “Hm….“
“Was ist denn?“ - “Ach, diese Menschen. Sie haben mich mal wieder fast umgebracht!“
“Da im Dorf an der Grenze warst du also?“ - “Ja ja.—Und dabei heisst das hier das Bärengebirge. Aber für Bären haben die Menschen überhaupt keinen Sinn. Dabei könnten wir denen so nützlich sein!.....wenn die uns nur lassen würden….“
“Also, was ist denn los, Bär?“ - “Hmmm…..ich ging mit meiner Frau da zum Dorf, so ganz normal. Wollten mal gucken, ob da irgendwas schönes wäre, was man fressen könnte..“ - “Pah!“ machte der Fuchs, „also Bär!! Das weiss man aber doch nun schon langsam in deinem vorgerückten Alter, dass das Quatsch ist! Die Menschen ballern nun mal alles ab, was sie abballern können!....also: versteh ich das richtig: die wollten euch abballern?“ - “Ja, die wollten mich umlegen,“ erzählte der Bär.


Tolle, freundliche, informative und mit profunder Fachkenntnis geschriebene Rezension. Da lernt auch ein dicker Hippie noch was. Tausend goldene Fleißpunkte!