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Mittwoch, 23. Mai 2007

Klangrauschtreffen im Museumsdorf Hösseringen

MusikerInnen treffen sich vom 1. bis 3. Juni zwischen niedersächsischen Fachwerkhäusern

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Wie bereits im TÖNCHEN! angekündigt ist ein Organisationsteam um Merit Zloch und Matthias Branschke mittlerweile fieberhaft bei den letzten Vorbereitungen für das Klangrauschtreffen im Einsatz. Unweit Uelzen in der Lüneburger Heide findet am ersten Juniwochenende jenes sympathische kleine Treffen von Musikern und Musikerinnen statt, für dessen Bekanntheit man auf Mundpropaganda baut. Ich jedenfalls bekam diesen Tipp von meinem Optikermeister (Ocugese - Institut, Altenholz/Kiel), der wiedrum diesen Tipp vom Harmonium- und Akkordeonspieler der Folkgruppe Strandgut aus Kiel (Hof Akkerboom) bekam.
Heute kam die Nachricht, dass auch das DUO JOLKA im Rahmen des Samstagskonzertes (19.30 bis ca. 21.00) mit polnischen Liedern und tanzbaren Rzeszut-Jazz-Stücken auftritt…ein Grund mehr, hier die Werbetrommel in eigener Sache zu rühren. Leider spielen wir nur “teilverstärkt” (weil die anderen das auch tun), was den vollen Wumm unserer wunderbaren polnischen Disko-Grooves nicht ganz zur Entfaltung bringen dürfte. Aber was will man machen: Folk gibt sich heute unplucked und erst, wenn die Urgesteine Hörgeräte tragen, wird wieder voll aufgedreht. Verstärker gehören nun mal seit 40 Jahren zur traditionellen Musik (war das nich Eric Clapton, der mit dem Stecker-raus-Quatsch anfing?) Also kurz und gut: DUO JOLKA spielt half-unplucked und zur Not hat Merit noch ihren “Brüllwürfel” mit Batteriebetrieb dabei, sagt sie. Dabei haben sie da ein Windrad, um atomfreien Strom zu machen und sogar ne Steckdose dafür…pff. Naja, wat in is, is halt in, da kann man nix machen.

“Miteinander feiern, musizieren, tanzen, sich präsentieren, Leute aus anderen Ecken der musikalischen Welt kennenlernen, Erfahrungen austauschen - all das im Frühsommer unter den Sternen oder unter den Dächern der Hallenhäuser des Museumsdorfes Hösseringen in Niedersachsen” heisst es auf dem Flyer. na, ist das nichts? Und das für nur 35 €! Übernachten kann man auf dem Gelände im Zelt oder in einem Pfadfinderheim.

Am besten reist man Freitagabend an, um noch rechtzeitig zu Merit Zlochs Harfenworkshop zu kommen. Workshops bestimmen das Programm: Musik aus dem Elsaß (Johannes Mayr, Akkordion), Maultrommelkurs (Albin Paulus), Noten-Workshop (Vivien Zeller), Body-Percussion (Stephan Groth/Sabine Gerth), Tanzworkshop - Typ: Tipps und Tricks für Fortgetanzte (Winfried Lotz-Rambaldi), “Lehrsession” [wat auch immer dat is!d.Sätzer] (Simon Wascher) und “Basics zur Dudelsackmusik” (Matthias Branschke). Sogar einen Survival-Kurs hat Simon Wascher zu bieten:”Überleben auf der Bal-Folk-Tanzfläche” [Zieht Arbeitsschuhe mit Stahlkappen an! d. S.]

Dazu gibt es offene Bühnen, Möglichkeiten für Sessions und Gelegenheit zum Tanzen! Und vielleicht von Merit einen Apfel (siehe Foto!)

Also nix wie dahin! Überweist das Geld im Voraus und bringt einfach den Überweisungsbeleg als Eintrittskarte mit! Näheres unter
www.klangrauschtreffen.deimage

Geschrieben von Martin Rzeszut am 23. Mai 2007 um 20:58 Uhr
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