Donnerstag, 5. April 2007
Craig Murray kämpft gegen Folter in Usbekistan!
Sein Buch “Murder in Samarkand” sei hier empfohlen.

Meine Frau und ich sahen gestern abend auf dem Europa-Sender Arte einen Beitrag über Craig Murry. Der hat mich schon sehr beeindruckt (beides: der Beitrag und Craig Murray selbst). Craig Murray war als britischer Diplomat in Usbekistan tätig und arbeitete dort gegen Folter. Über seinen Schreibtisch liefen Geheimdienst-Dossiers voll mit “Geständnissen” von Gefangenen, die unter Folter zu diesen Aussagen getrieben wurden. Das Material dieser “Geständnisse” wurde dann stets politisch als “Beweismaterial” gewertet. Murray wandte sich mit diesem Insiderwissen dann an die Öffentlichkeit und schrieb ein Buch darüber. Er verlor dadurch seinen Job als Diplomat: Great Britain verstiess ihn sozusagen, weil er den Mund aufmachte. Sinngemäss sagte Murray in der Sendung: “Die wollten mir weismachen, dass ich nicht richtig ticke, aber alle anderen in der britischen Diplomatie lägen richtig. Aber in Wahrheit bin ich es, der richtig tickt: denn sog. Geständnisse, die unter Folter erpresst sind, sind keine Fakten, die stimmen.” Wie wichtig sind Menschen, die sich nicht den Mund verbieten lassen! Hier das Link auf seine Website: Craig Murray - Writer and Broadcaster
Ausserdem sehes- und hörenswert: Ceasfire Now Demo