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Das Tönchen!

Das Online-Magazin
der Musikwerkstatt-Rzeszut

 

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Freitag, 28. September 2007

1,5 Millionen Euro Zuschuss vom Land! - Plopp!

Das Land Schleswig-Holstein fördert die Klangkultur!

Unglaublich: haben wir – eine Handvoll Musikpädagogen - doch vor Jahren schmerzlich einsehen müssen, dass eine Förderung der Jugend Folk Band Schleswig-Holstein nicht zustande kam, weil die Mittel fehlten. So haben wir auf vierzig bis fünfzig musikpädagogisch gestützte Jugendprojekte mit Langzeitwirkung schlichtweg verzichten müssen. Eineinhalb Millionen Euro würden voll ausreichen, um locker 500 Jugendband-Projekte zu realisieren, Musikreisen zu finanzieren und ca. 10 Planstellen für die JFB-Organisation zu schaffen, ...die es leider garnicht mehr gibt.

Doch jetzt ist es endlich soweit! Zwar wird kein JFB-Projekt von diesem warmen Geldregen profitieren, doch freut es uns ausserordentlich, dass unsere Landesregierung 1,5 Millionen in die Klangforschung investiert. Das ist schliesslich viel viel besser als Jugendmusikförderung! Jawohl, das ist Kulturförderung auf hohem Niveau! Wer würde sich nicht darüber freuen!

Nun aber fördert das Land mit diesem Geld die Volksmusik! Ach ja? Kaum zu glauben….wirklich?...na endlich!

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 28. September 2007 um 22:53 Uhr
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Mittwoch, 20. Dezember 2006

Hugh Tracey – Musikethnologe und Kalimba-Konstrukteur aus Zimbabwe

Kämpfer gegen Apartheit mit mobilem Tonstudio durch Süd-Afrika unterwegs

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Mark Holdaway erzählt auf seiner ausgesprochen gehaltreichen „Kalimba Magic“-Website (DAS TÖNCHEN! berichtete!) auch über den 1977 verstorbenen Konstrukteur und Fabrikanten jener bis heute berühmten Hugh-Tracey-Kalimbas und dessen südafrikanische Firma AMI „African Musical Instruments“. Mark’s englischsprachiger Artikel enthält einige sehr interessante Details, die mich veranlassten, das World Wide Web nach weiteren Hugh-Tracey-Spuren abzutasten. Und die Ergebnisse sind ausgesprochen gut.

Hugh Tracey wurde 1903 in Devonshire, England geboren und wanderte früh nach Zimbabwe (früher Southern Rhodesia) aus, wo sein Bruder eine Tabakfarm bewirtschaftete. Auf dieser bekam der junge Hugh einen Job und er befreundete sich sogleich mit den stets singenden und musizierenden Arbeitern und Arbeiterinnen auf der Tabakfarm. Dass diese aus Sicht der Kolonial-Herren Menschen zweiter Klasse sein sollten, sah er garnicht ein. Das waren Freunde, tolle Menschen! Erstmal lernte er ihre Sprache. Und diese Musik war magisch und traf Hugh mitten in die Seele! Im Alter von 17 jahren begann er also afrikanische Musik zu studieren. Es waren die Lieder, die Harmonien, Die Skalen, die Instrumente, die ihn reizten. Besonders die Kalimba hatte es ihm angetan: das afrikanische Daumenklavier mit der regionalen Bezeichnung „Mbira“.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 20. Dezember 2006 um 16:41 Uhr
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Mittwoch, 20. September 2006

Das Xylofon: indonesisch-afrikanisches High Tech-Instrument

”...aber es ist niemand hier, der sich damit auskennt…leider…”

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Zahlreich stehen sie verstaubt in den Materialräumen unserer Schulen herum: Xylofone. „Ja, natürlich haben wir ein Orffsches Instrumentarium…aber es ist niemand hier, der sich damit auskennt…leider…ausserdem ist alles seit Jahren nicht mehr benutzt worden…und es fehlen auch Sachen…ich weiss auch nicht…schade!“ So ungefähr oder ähnlich traurig lautet die Antwort, fragt man mal in Schulen nach. Und immer drückte man mir den Schlüssel für jenen meist abgelegenen Raum in die Hand, in dem jenes „Instrumentarium“ seit den 60iger Jahren vor sich hinschlummerte. Egal, an welcher Schule ich war.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 20. September 2006 um 11:09 Uhr
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Sonntag, 18. Dezember 2005

Die interessante CD: YATRA

YATRA (sanskr.) bedeutet “Reise”. Reise von Ort zu Ort, von heute ins gestern oder vorvorgestern, Reise von West nach Ost und von Ost nach West. Auch vielleicht Reise zu sich selbst. Jedenfalls: “Yatra, Kapsberger and Beyond” lautet eine CD-Produktion der Göttinger interkulturellen Szene aus dem Jahre 2003, die ich ausgesprochen empfehlenswert finde und hier etwas detaillierter besprechen möchte, als dies normalerweise (leider) üblich ist.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 18. Dezember 2005 um 14:55 Uhr
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