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Das Tönchen!

Das Online-Magazin
der Musikwerkstatt-Rzeszut

 

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Samstag, 7. Januar 2006

Freiheit in Gefahr! - Strategien für die Menschenrechte

„Jahrbuch Menschenrechte 2006“ ist eine Materialsammlung, die in unseren Wohnungen auf jedem Fernseher liegen müsste, um in wesentlichen Momenten des Politischen Alltags zur Hand genommen werden zu können. Z.B. dann, wenn ein Innenminister Bedenkliches sagt.

DER SPIEGEL zitiert es auf S.26 seiner Ausgabe Nr.52/2005: „Wenn wir sagen würden, Informationen, bei denen wir nicht sicher sein können, dass sie unter vollkommen rechtsstaatlichen Bedingungen zu erlangen wären, nutzen wir unter keinen Umständen – das wäre völlig unverantwortlich.“ Mit diesem Zitat konfrontierte uns unser Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kurz vor Weihnachten. Darauf konterte Roger Kusch (CDU), Justizsenator von Hamburg über das Hamburger Abendblatt: “Man darf nicht mit lockeren Formulierungen Unruhe stiften. Folter muss hundert Prozent weltweit geächtet werden. Das zu relativieren, fand ich nicht besonders glücklich.“ und er meinte damit eben jene Äusserungen des Innenministers.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 7. Januar 2006 um 19:30 Uhr
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Samstag, 19. November 2005

Novelo do tempo

Desfiamos hoje os fios do novelo de uma história tecida por linhas de silêncio e de grito, de desespero e esperança, de treva e de luz, de tristeza e alegria no tear do tempo.
Quilombo Brasil vem hoje para prestar homenagem à história de lutas contra a escravidão e opressão travada pela República de Palmares, por todos os Quilombos e em todos os pomares.
Estamos aqui para desfiar o novelo da história de vencidos ou vencedores?

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 19. November 2005 um 15:08 Uhr
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Knäul der Zeit

Hamburg - Marcos Romao von Radio Mamaterra teilt uns mit:
Entwirren wir heute die Fäden eines Knäuels, gewebt aus den Zeilen von
Stille und Schrei, von Enttäuschung und Hoffnung, von Dunkelheit und
Licht, von Traurigkeit und Freude auf dem Webstuhl der Zeit.
Quilombo Brasil präsentiert heute eine Hommage über die Geschichte von
Kämpfen der Republik Palmares und der vielen anderen Quilombos gegen
die Sklaverei und Unterdrückung.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 19. November 2005 um 14:57 Uhr
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Montag, 14. November 2005

Letter to a M.P. - Beispiel für angewandte politische Verantwortung

Aus gegebenem Anlass wird heute im TÖNCHEN! eine neue Kategorie feierlich eröffnet: Menschenrechte. Es wurde aber auch Zeit. Schon beim gestrigen Bericht über das “GipsyStyle”-Musical in der Kieler Michaelis-Kirche schaute mich meine Tastatur so kritisch an: “Musik” oder “Menschenrechte”? Na ja, sagen wir….noch “Musik”. Ein Tag später fällt dann eine solche Entscheidung. “Bürgerrechte” wär auch nicht schlecht, doch gleiches Recht für alle Menschen ist das Ziel. Darum ging es auch im Musical in der Michaelis-Kirche.

Wenn mir etwas nicht passt, was ich über Politik in der Zeitung lese? - Ganz einfach: ich lege die Zeitung weg! Dann passt mir die Politik wieder. Oder: ich vergesse es einfach! Dann kann man sich an nichts mehr erinnern. Oder: ich erinnere mich daran, dass ich als mündiger Staatsbürger nicht nur allein zu Kreuzchen auf Wahlzetteln befugt bin. Multiple choice - was ist richtig?

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 14. November 2005 um 13:55 Uhr
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Sonntag, 13. November 2005

Gipsy Style - Alles andere als Schnitzel: die Aufführung!

Kiel-Hassee - Beim Eintritt in die Michaeliskirche ist heute was anders als sonst bei Sonntagsgottesdiensten: weit aufgerissene Flügeltüren. Der Kirchenraum wirkt grösser als gewöhnlich und zusätzliche Stuhlreihen sagen mir, dass heute mit mehr Besuchern als nur den üblichen ca. fünfzig gerechnet wird. Vier ziemlich hohe Gittermasten mit Scheinwerfern und Lautsprechern sorgen für Profi-Bühnenathmosphäre. Ein riesen Mischpult im Eingangsbereich signalisiert dem Gottesdienstbesucher: heute läuft hier was anderes! Und das am Volkstrauertag?
Ein Musical wird im Rahmen des Jugendgottesdienstes in Michaelis aufgeführt!

“GipsyStyle - Alles andere als Schnitzel” heisst es und es ist ausserordentlich gelungen! Es enthält Theaterelemente, Sinti-Jazz, Rap-Einlagen und Breakdance. Und das in einer Qualität, die weit über unsere Vorstellungen von Laientheater und Schulaufführung hinausgehen. Dieses Musical würde ich auch sehr gern mal im Kieler Opernhaus sehen!
...aber dann bitte auch mit denselben “Laiendarstellern”: es sind im wesentlichen Jugendliche, die auftreten. Und wir haben es mit wohlkoordinierter Gruppenarbeit zu tun: da gibt es “theater große” und “theater kleine”, da gibts die “j-fish-band” (bitte als dschäifischbänd aussprechen!), den “gospelchor”, eine Rap-Gruppe, eine Breakdance-Gruppe. Ausserdem gibt es Gruppen für Styling, Light&Sound, Kulisse, Graffiti, Catering, Archiv, Video mit Unterstützung der AG Medienpädagogik Kiel e.V. Für Kompositionen, Texte, Arrangements zeichnet Pfarrer Tilman Lautzas: das Musical war seine Idee! Und allein 90 Jugendliche sind in das Projekt involviert!! Beratend zur Seite stand der Landesverband der deutschen Sinti und Roma e.V. (Informationen siehe unter http://zentralrat.sintiundroma.de)
Worum gings? Zunächst um Klischees oder Vorurteile über “Zigeuner”, die wir alle mehr oder weniger bewusst oder unbewusst in uns tragen, oder aber vielleicht auch schon nicht mehr. Ich möchte sie hier gar nicht mehr aufzählen, weil ich vermute, sie verschwinden dann umso schneller, je schneller wir sie vergessen.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 13. November 2005 um 12:42 Uhr
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Dienstag, 25. Oktober 2005

Tag des Schwarzen Bewusstseins. interkulturelle Feier in Hamburg

Hamburg - Marcos Romao von Quilombo Brasil O Primeiro Centro Intercultural und dem freien Internet-Lokal-Radio Mamaterra uma Organizacao Nao Governamental em Hamburgo informierte mich heute über den Auftritt der Djalma Correia - Band in Hamburg in der Trinitatiskirche am Fischmarkt am 19. November, zu dem er ganz herzlich einlädt. Anlass für diesen Auftritt ist der in Brasilien überall gefeierte “Tag des Schwarzen Bewusstseins”. Djalma Correia ist Perkussionist der Gruppe “Sieben Instrumente” und spielt im Rahmen einer Show zu Ehren dieses Tages der Befreiung von der Sklaverei. Eine Kirche schafft den idealen Raum für Befreiungsmusik! Hören wir…

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 25. Oktober 2005 um 15:07 Uhr
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