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Das Tönchen!

Das Online-Magazin
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Donnerstag, 11. August 2011

Simone Weil - Selbstaufopferung für Frieden und soziale Gerechtigkeit

Impressionen einer Ausstellung in Wismar

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Man kommt einfach nicht zur inneren Ruhe, die man sich als Qualität für ein gutes Leben wünscht. Kaum hat man sich damit abfinden müssen, dass Thilo Sarrazin SPD-Mitglied bleibt, kaum haben Migranten und Migrantinnen die Leitkultur-Angriffe unserer Regierung vom Herbst letzten Jahres verdauen müssen, kocht wieder überall die braune Suppe des Argwohns und des Hasses, des Misstrauens und der nationalen Selbstbeweihräucherung.

Selbst gute Freunde, die man für weltoffen und tolerant hielt, sehen plötzlich “im Islam” ein Schreckgespenst und wollen offensichtlich nicht mehr zwischen Islamgläubigen und religiösen Hardlinern oder Übereiferen unterscheiden. Da werden die Ohren plötzlich taub, wenn ich mit Tahir al-Kadri argumentiere, der den koranbasierten Islam in seiner Fatwa 2010 mit Demokratie und Menschenrechten vereinbar hält und Terroristen als Ungläubige verurteilt.

Nun vor kurzem das Bombenattentat und die planmässige Hinrichtung von Jugendlichen in Oslo. Die offensichtliche Nähe des Attentäters zur English Defense League lässt schon aufhorchen. Ich habe Sorge, dass die skandinavischen Staaten insgesamt dem Druck von rechts nicht mehr gewachsen sind. Das Prinzip Nulltoleranz gegen Rechtsextremismus bei gleichzeitiger Offenheit und Meinungsfreiheit ist allerdings ein Seiltanz, der vermutlich staatlichen Institutionen nicht mehr gelingen könnte. Um so wichtiger nun die Erkenntnis: jeder einzelne Mensch in seinem ganz persönlichen Umfeld muss gegendrücken und gegen Menschenverachtung, Hass und Gewalt arbeiten…leichter gesagt als getan, ich weiß. Zumal nach den jüngsten Studien (im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung etwa) mehr als die Hälfte der Bevölkerung unserer Bundesrepublik eine mehr oder weniger starke Tendenz zum rechtsextremen Denken und Urteilen zeigt. Und diese Haltung ist in allen Gesellschaftsschichten gleichermaßen spürbar.

Irgendwie ist unser Sommerurlaub nicht nur von Sturm und Regen, sondern auch von rechtsextrem dunklen Wolken überschattet. Wir fahren durchs westliche Mecklenburg. Jungnazis - aber auch ein alter Nazi - heben die Hände zum Hitlergruß. In fast allen Dörfern und Kleinstädten leuchten die NPD-Plakate mit Botschaften wie “Sei kein Frosch, wähle deutsch” oder “kriminelle Ausländer raus”. Das Wörtchen “kriminelle” ist allerdings kleingedruckt und so bleibt allein die Aussage “Ausländer raus” in den Hirnen der Vorbeifahrenden haften. Diese Plakate finanziert der Steuerzahler und in meinen Augen ist diese Aussage nicht mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung vereinbar. Das schürt Hass, grenzt aus. Doch die NPD darf solche Plakate aushängen und ist gut geschützt dank dieser V-Leute des Verfassungsschutzes. Ich bin sicher, dass ein NPD-Verbot zwar ein Zeichen in die richtige Richtung oder zumindest ein gutes Signal wäre, doch ist die rechte Szene äusserst anpassungsfähig und verkleidungsfreudig. Man ist schliesslich in der Kommunalpolitik sowie auf europäischer Ebene erfolgreicher….

Ist der Zug schon abgefahren und haben wir den gewaltigen Rechtsruck in Europa mal wieder verschlafen? Wie können wir Mitmenschen zu friedlichem Miteinander überzeugen? Das geht nur im Nahbereich…Mensch zu Mensch.

In Wismar sitzen wir in der Nachmittagssonne vor der Nikolaikirche. Irgendwo in den Gassen brüllt eine offensichtlich alkoholisierte Gruppe von Nazis los. Wir betreten die Kirche - und plötzlich wie durch eine Fügung geht die Sonne auch in mir auf: ein kleiner Nebenraum beherbergt Stellwände mit Fotografien und Texten. Die Leute drängeln sich und blicken ergriffen. Man fragt sich, warum diese langen Stellwände nicht im Hauptschiff der Kirche stehen. Die Assoziation zu mittelalterlichen Altarbildern drängt sich mir auf. Ein großartiger Altar, der sich schamhaft in einem kleinen Nebenräumchen - nicht größer als vielleicht eine Sakristei - versteckt. Die meisten Kirchenbesichtiger gehen entsprechend desinteressiert vorbei. Doch die, die es in den kleinen Raum geschafft haben, erleben den Nahbereich “Mensch zu Mensch” im wahrsten Sinne des Wortes…und erleben den möglichen Weg zum Frieden. In der Lektüre von Texten der französischen Philosophin und Kämpferin für die Menschenrechte: Simone Weil.

Zahlreiche Schwarzweiss-Fotos aus der Weimarer Republik bis zur Gegenwart konfrontieren den Ausstellungsbesucher mit dem realen Menschen, der Macht ausübt oder leidet, der arbeitet oder keine Arbeit hat, der krank ist oder gesund oder in der nächsten Sekunde erschossen wird. Menschen in allen Lebenslagen und überall auf der Welt, scheinbar wahllos zusammengestellt. Doch Themen wie Krieg, Gewalt gegen Menschen, soziale Ungleichheit, Macht des Kapitals, Nationalsozialismus heute und damals, Flucht in die Drogen werden alsbald deutlich und das Thema der Ausstellung “Die gefährlichste Krankheit” wird schnell konkret.

Simone Weil schrieb: “Die Entwurzelung ist bei weitem die gefährlichste Krankheit der menschlichen Gesellschaft. - Wer entwurzelt ist, entwurzelt. - Wer verwurzelt ist, entwurzelt nicht. - Die Verwurzelung ist vielleicht das Wichtigste und meistverkannte Bedürfnis der menschlichen Seele.”

Simone Weil schrieb dieses Fazit ihrer Überlegungen kurz vor ihrem Tod 1943. Sie starb - nur 34 Jahre alt - an Hunger und Tuberkulose im britischen Exil. Sie hungerte aus Solidarität zu den Armen.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 11. August 2011 um 20:29 Uhr
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Mittwoch, 1. Juni 2011

AKW - Boykott!

Selbst abschalten und Strom bei den Strommixern kaufen!

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“Wasser, Wind und Sonne! - Atomkraft in die Tonne!” 3500 AKW-Gegner gröhlten diese Forderung letzten Samstag in Kiel - zusammen mit 160 000 AKW-Gegnern bundesweit. Als Teil-Erfolg unserer Anti-AKW-Demonstrationen der letzten Monate können wir durchaus die angeplante Abschaltung unserer alten Schrott-Meiler sehen. Doch glauben wir das erst, wenn dieser Beschluss als Gesetz formuliert verabschiedet wird und der Rückbau wirklich beginnt.

Die Regierung hat sich schliesslich auch nicht an die Empfehlung der sog. “Ethik-Kommission” gehalten, die für weniger Jahre plädierte und Hintertürchen nicht empfahl. Was also letzten Sonntag von Merkel und Co “beschlossen” wurde, könnte also auch mal wieder Wahltaktik sein… wer weiß das schon so genau?

Was wir also von Röslers “Pufferkraftwerk” halten sollen,...na ja. Der Typ ist immerhin Arzt und sollte über die negativen Auswirkungen der Atomtechnologie besser informiert sein.

Ich empfehle Herrn Rösler und allen anderen Nuklear-Enthusiasten in Regierung und Wirtschaft da unbedingt die Lektüre der Website der IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V: “Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW kritisiert den Beschluss der Regierungskoalition, die Bevölkerung weitere 3.650 Tage der Gefahr eines Super-GAU im dicht besiedelten Deutschland auszusetzen, als verantwortungslos.”  [zitiert nach ]http://www.ippnw.de/]

Kaum eine politische Lobby solidarisiert sich zur Zeit mit jener Million AKW-Gegner, die hierzulande und regelmäßig montags und samstags gegen die AKWs und gegen nukleare Rüstung demonstrieren gehen. Allein Die Linke plädiert für “Abschalten sofort!” - ebenso gradlinig, wie sie sich gegen Bundeswehreinsätze im Ausland ausspricht. Interessant: für beide Thematiken setzten sich vor Jahrzehnten einmal die Grünen ein….macht nix, die Zeiten ändern sich deutlich und der Protest der Massen kann nicht mehr totgeschwiegen werden. Wir lassen uns von den Interessen einer kleinen reichen Oberschicht nicht dominieren, zeigen klar die Gier nach Gewinnmaximierung per Kernspaltung auf und gehen jetzt zum friedlichen aber entschiedenen Protestkampf über, weil alle Überzeugungsversuche mit stichhaltigen und sachlichen Argumenten nichts mehr zu nützen scheinen.

Macht man Ohren und Augen wirklich einmal in diesen Tagen deutlich auf und schaut man etwas weiter, als der Arm lang ist, so geht es bei allen AKW-Diskussionen der Befürworter ausschliesslich um wirtschaftliche Vor- und Nachteile. Kurz: um das große Geld, nicht aber um das Wohl und die Gesundheit des Menschen! Und welche Engpass-Dramen werden da inszeniert…es ist unglaublich, wie wir da verarscht werden. Die Vorständler der großen Energiekonzerne müssen allerdings nicht auf ihre Traumhonorare verzichten, um die sie nun weinend ringen: der Rückbau der bundesdeutschen AKWs wird sie noch bis weit über 2050 mit Steuergeldern füttern…

Schalten wir also die AKWs einfach selbst ab! Seit 50 Jahren wollten wir sie sowieso nicht. Man hat sie uns aufgedrückt, weil Atomtechnik prestigeträchtig sei. Wir sehen momentan an Japan, was das genau bedeutet.

Wie denn das, AKWs selbst abschalten? - Aus der Steckdose kommt doch immer auch Atomstrom, oder?

NEIN! Das ist alles Moppelkotze, genau wie der Spruch, dass ohne Atomstrom die Lichter ausgehen.

Ich entscheide mich ganz einfach für einen Ökostromanbieter und bezahle und fördere dann mit meiner Stromrechnung ausschliesslich die Produktion von erneuerbarer Energie und Energie aus Kraft-Wärme-Kopplung mit Erdgas. Mein Strom stammt also nicht aus irgendeinem dieser unberechenbaren Meiler, die eher Zeitbomben gleichen und damit habe ich etliche Menschenleben gerettet.

Wir sind mit unserer Musikwerkstatt in Kiel seit Jahren Kunde von Die Strommixer GmbH in Jemgum. Der Strommix ist überzeugend und enthält keinen Strom aus AKWs. Die Stommixer sind auch keinesfalls an Atomkonzernen beteiligt oder von ihnen abhängig. Ausserdem ist ihr Strom bundesweit verfügbar. Der Wechsel von unserem alten Anbieter “Stadtwerke Kiel” verlief reibungslos und die Strommixer nahmen mir alle Arbeit der Umstellung und die Kündigung des alten Vertrages ab. Ausserdem gab und gibt es für ein Jahr Preisgarantie und Gebühren für den Wechsel fallen nicht an.

Die Strommixer gehören zu den großen Fünf, die empfohlen werden.
(Siehe: http://www.oekostromern.de/oekostrom/empfohleneanbieter/)

Wir können sogar ausschliesslich die Strommixer empfehlen, und zwar deswegen, weil es der einzige Ökostromanbieter ist, der ohne Werbung und große Verwaltung auskommt. Ich zitiere im Folgenden aus dem “Profil”:

“Aus der zukunftsweisenden Idee einer sozial-ethischen Initiative heraus 1989 entstanden, produzieren die Strommixer-Initiatoren bereits 1992 umweltfreundlichen Strom mit eigenen Windkraftanlagen (Opens external link in new windowisrwind.de), speisen ihn ins öffentliche Netz der „großen” Versorger.

Im März 2001 wird die Strommixer GmbH von 14 Privatpersonen gegründet. Aufgabe: Der Handel mit ausschließlich sauberer Energie als echte Alternative zu den “grünen Töchtern” herkömmlicher Energieversorger. Neben der Vermarktung von regenerativer Energie aus der nordwestdeutschen Region gehört auch die Produktion solcher Energie zum Profil der Strommixer. Windkraftanlagen an verschiedenen Orten im Rheiderland und weitere realisierte wie geplante Projekte sind dafür Beleg.

Die Strommixer sind in Nordwestdeutschland der einzige unabhängige Stromanbieter und unterscheiden sich von den übrigen Stromanbietern durch die Transparenz der Unternehmensziele. Mindestens 20% der Gewinne werden garantiert in ökologisch-soziale Projekte reinvestiert. Die Realisierung dieser Projekte ist neben dem Handel mit Energie gleichberechtigtes Unternehmensziel.

Mit heute ca. 8.000 Kunden (Stand Oktober 2009) und 6,5 Mio € brutto Umsatz (für 2009) befinden wir uns auf einem stetigen Wachstumskurs, der unsere Philosophie bestätigt.” [zitiert aus ]http://www.die-strommixer.de/unternehmen/profil/]
Sollten also Atomstromkunden wegen der Honorarausfälle in den Vorständen der führenden vier großen Energiekonzerne kräftig zur Kasse gebeten werden, so tangiert uns das nicht - und leider wird da auch kein sog. “Solidaritätsprinzip” greifen. Die Scherben der Atomenthusiasten und -Nutzer sammeln wir Ökostromnutzer nicht auf!

Und noch eins: Atom-Boykott bedeutet auch, all den unnützen Kram nicht zu kaufen, der bei unseren Discountern massenhaft verscherbelt wird. Im privaten Konsum können wir massenhaft Energie sparen. Und jede Kilowattstunde, die wir intelligent sparen, kann jemand anders sinnvoll nutzen!

Geschrieben von Martin Rzeszut am 1. Juni 2011 um 14:45 Uhr
MenschenrechteGegen jedwede Nutzung von Kernenergie!Permalink
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Samstag, 22. November 2008

Der Orissa-Report: Verfolgung von Christen im indischen Bundesstaat Orissa

Bericht von Dr. James Albert und Ulrich Delius, GfbV Göttingen

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Im Folgenden nun der im TÖNCHEN! am 22.Nov. angekündigte „Orissa-Report“ von Dr. James Albert und Ulrich Delius.

Der Hintergrund:  Ende Oktober /Anfang November dieses Jahres gelang es Dr. Albert mittels einer offiziellen Genehmigung von indischer Seite die von der Außenwelt abgeriegelte Krisenregion von Bhubaneswar aus zu besuchen. Wie er vermutet waren er, sein Fahrer und ein Dolmetscher (für die lokalen Dialekte) die ersten Augenzeugen einer Hilfsorganisation. Sie durften die betroffene Gegend drei Tage lang besuchen und einige Flüchtlingslager besichtigen. Dr. Albert führte dabei und im Auftrag der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zahlreiche Interviews mit vertriebenen Christen durch und fotografierte Zerstörung und Leid.

Die Kapitel 1 und 2 wurden bereits im TÖNCHEN!-Artikel „Ghandis zweiter Tod   – Christenverfolgungen in Indien -Bestandsaufnahme und Hintergründe“ zitiert bzw. referiert. Dort finden TÖNCHEN! - LeserInnen auch Kommentare von Dr. James Albert, die im Rahmen von Exklusivinterviews aufgezeichnet wurden.

Hier werden nun die Kapitel 3 bis 18 dieser Veröffentlichung der Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen unverändert und unkommentiert wiedergegeben.

TÖNCHEN! macht darauf aufmerksam, dass die Lektüre dieses Artikels für Kinder unter 16 Jahren ungeeignet ist. Die Schilderungen sind zu grausam. Ich bitte um Verständnis.

Alle Abbildungen in diesem Artikel zeigen Flüchtlingslager und Menschen in den besprochenen Gebieten und wurden der TÖNCHEN! - Redaktion freundlicherweise für diese Veröffentlichung zur Verfügung gestellt - Herzlichen Dank! [Alle Fotos Dr. James Albert im Auftrag der GfbV]

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 22. November 2008 um 23:36 Uhr
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Ghandis zweiter Tod   – Christenverfolgungen in Indien

Bestandsaufnahme und Hintergründe

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Es brennt im wahrsten Sinne des Wortes! Schon seit längerem werden – nahezu unbemerkt von der westlichen Welt – über 50 000 Christen im Kandhamal-Distrikt (Orissa) in Indien von radikalen Hindu wegen ihres Glaubens bedroht und auch zwangsweise zum hinduistischen Glauben „bekehrt“.  Die Dächer ihrer Häuser werden eingerissen oder die Häuser werden gleich angezündet. Plündernde, vergewaltigende, mordende und brandschatzende Horden nationalistisch, faschistisch denkender Hindus ziehen durch die Dörfer. Christen werden willkürlich verhaftet, ermordet und aus ihren Dörfern vertrieben.

Acht grosse Flüchtlingslager sind entstanden. Christlichen Ureinwohnern droht bei der Rückkehr in ihre Heimatdörfer der Tod. Mehrere Rückkehrer, die sich nicht zwangsweise zum Hinduismus konvertieren ließen, wurden bereits ermordet. Mordpraktiken sind das Aufschlitzen von Kehlen, das Enthaupten mit Beilen oder das Anzünden der Menschen nach Übergiessen mit Kerosin.

Der Westen guckt bisher noch weg!

Die Catholic Union, Chandigarh berichtete gestern per Mail an die Gesellschaft für bedrohte Völker, Göttingen: „The states of Orissa, Chhattisgarh, Madhya Pradesh, Karnataka, Tamil Nadu and Uttaranchal have been severely affected. In Orissa, over 4,500 houses have been burnt and 300 villages purged ofall Christians in the worst case of ‘ethnic cleansing’ in Independent India. Over 50,000 are homeless, ten thousand of them in government camps. We have the names of Sixty dead and close to Ninety men are still reported missing and may be dead in the forest. Independent probes have spoken of clandestine disposal of bodies. School children are without education, babies without infant food, and families without warm clothes in the cold hill tract.“ [zitiert aus einer Pressemitteilung per Mail von Dr John Dayal, National Integration Council member, Chandigarh, November 20, 2008 an die GfbV]

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 22. November 2008 um 1:04 Uhr
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Donnerstag, 20. November 2008

Protect Christians in India!

Offener Brief an den indischen Premierminister Dr. Manmohan Singh

Dear Prime Minister,

I am extremely concerned about the violence against Christians in several Indian states. Especially in Kandhamal district, in the state of Orissa, anti-Christian violence escalated in recent weeks. At least 50 Christians were killed by Hindu fanatics - many of them burnt alive. 4.300 houses were destroyed and more than 50.000 people displaced.

You have stated that violence against Christians is unacceptable and that local governments must ensure law and order. However, deadly attacks continue.

I urge your government to vigorously combat such violence and bring the perpetrators to court. Please arrest and punish also those who incite violence against religious minorities and impose a ban on extremist organizations and parties which promote hate and violence.

Last year, a fanatic Hindu mob attacked a peaceful Christian community in Brahminigaon/Orissa who was just preparing to celebrate Christmas, on the morning of 24th December 2007. Please assure that this will not happen again this year, and take appropriate measures to protect the threatened Christian communities from further attacks, especially during the Christmas days.

Yours sincerely,

Martin Rzeszut, Kiel, Germany

Auch Sie können helfen: Link zur Gesellschaft für bedrohte Völker: http://www.gfbv.de/emailprot.php?id=174

Geschrieben von Martin Rzeszut am 20. November 2008 um 11:20 Uhr
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Samstag, 5. April 2008

Menschenrechtsverletzungen in China gehen unverändert weiter !

Dissidenten werden eingesperrt und sollen zum Umdenken gezwungen werden!

Mit unveränderter Härte geht China gegen Protestierende und Dissidenten in Tibet, aber auch in ganz China vor. So wurde gestern berichtet, dass Studenten der Tibet University in Lhasa den Campus grundsätzlich nicht verlassen dürfen. Internetverbindungen und Handys funktionieren auf dem Campus nicht mehr.

Chinesische Spezialeinheiten beginnen nun überall mit der gewaltsamen “patriotischen Umerziehung” Andersdenkender. Bei Aktionen in Klöstern protestieren Mönche mutig und lautstark dagegen. Auch gegen das Herunterreissen von Bildern des Dalai Lama, vor dem China offensichtlich unheimliche Angst hat.

China plant nun Massenprozesse für Demonstranten. Man sollte nun massenhaft Prozessbeobachter nach China schicken!

Weitere aktuelle Informationen (täglich updated) finden sich unter http://www.tibet.net.

Geschrieben von Martin Rzeszut am 5. April 2008 um 11:52 Uhr
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Samstag, 22. März 2008

China verletzt Menschenrechte in Tibet momentan schwerstens und verbietet der Welt, zuzusehen!

... immer mehr militärische Gewalt gegen friedliche Demonstranten!

Das Rezept der Chinesischen Regierung gegen den in der Hauptsache friedlichen Protest tibetischer Mönche lautet gegenwärtig „entschlossene Niederschlagung“! Nur internationaler Protest und Einmischung der UN kann hier noch Ethnozid in grossem Umfange verhindern!

Unser Aussenminister Frank-Walter Steinmeier fordert gegenwärtig laut und entschieden die unverzügliche Aufhebung der Nachrichtensperre, welche die Chinesische Regierung vor Tagen verhängt hat. Ich freue mich über diese klare und eindeutige Stellungnahme meines Landes, das den Dalai Lama vor einem halben Jahr ehrenvoll und gegen den lächerlichen Protest Chinas empfangen hat!

“Die Bundesregierung sagt den Chinesen unmissverständlich: Schaffen Sie Klarheit. Wir wollen genau wissen, was in Tibet passiert ist”, so Steinmeier in einem aktuellen Interview mit „Bild“.

Seit Tagen wird versucht, Tibetern und Chinesen die Internet-Information zu sperren. So ist das Videoportal You Tube in China immer noch nicht zugänglich (Informationen u.a. hier:http://boingboing.net/2008/03/16/tibet-china-blocks-y.html).

Die HP des Dalai Lama (http://www.tibet.com/) zeigt als letzten Beitrag den 18.März (mittags): “Declaration by the EU Presidency on the situation in Tibet“ - seitdem nichts mehr. Als „Latest update on Tibet protests“ lesen wir am selben Tage: „In Lhasa suppression continues with tanks and military vehicles patrolling every corner of the city. Former political prisoners and suspected Tibetans (those politically active) living in the Lhasa area are being arbitrarily arrested in the ongoing house- by- house raid by Chinese security forces since the evening of 15th March 2008.
In desperation for complete crackdown, Chinese authorities are also arresting the family members of former long-time political prisoners (if they themselves are not physically present).“ -  Über Karze wird berichtet: „Students and laypeople continue with their protest. According to latest information received, a massive protest is now happening in front of Karze County government headquarters.- Nearby monasteries have been completely blocked off by Chinese military since a few days ago to prevent the monks from taking part in the protests.“ - Wo sind die aktuellen Berichte?

Tibet Online – eine freie HP, die über die tibetischen Proteste und die chinesischen Übergriffe berichtet (http://www.tibet.org/) berichtet: „China has kicked all foreigners and especially all journalists out of Tibet. The capital Lhasa is essentially a zone of terror as security forces conduct house to house searches and take away whoever they please. These Tibetans will have absolutely no recourse to the rule of law. Reports indicate that they are being taken to prisons all over Tibet, where they will simply disappear. - The Chinese government claims its security forces, with their automatic weapons, armored personnel carriers and tanks, were ‘victimized’ by Tibetans with rocks, knives and the odd petrol bomb as they tried to ‘peacefully settle the riots’. Hmmmm. Perhaps they think the world has forgotten Tiananmen Square, when the Chinese army rolled over China’s own best and brightest. - In the meantime pictures of monks and others shot dead by Chinese security forces are emerging from Tibet, along with reports of continued protests in Tibetan towns and monasteries as well as in Chinese cities.“
Tibet Online nennt weitere Links, über die Ihr Euch über Tibet informieren könnt. Was fehlt, sind allerdings aktuelle Information, und das ist ein ganz schlechtes Zeichen. Das bedeutet: nicht einmal Telefongespräche sind mehr möglich….

Auf der Seite der UN Headquarters, New York finde ich nichts zum Thema Tibet. „Highlights of the Noon Briefing“ (http://www.un.org/News/ossg/hilites.htm): hier müssten diese sein, empfände die UN die Lage in Tibet beachtenswert, erwähnenswert, der Kritik würdig. Nichts.

Das Portal You Tube erhält gegenwärtig immer noch Videos, die die Lage in Tibet zeigen, wie etwa dieser CNN-Bericht (http://www.youtube.com/watch?v=OcBQs4XNz1I), indem deutlich wird, wie schonungslos die chinesische Polizei mit Reportern umgeht.
You Tube enthält allerdings auch aktuelle Videos, die die Vorkommnisse aus Sicht chinesischer Tibethasser darstellen und die westliche Presse mit Tatsachenverdrehung attakieren. Beim Betrachten einiger Videos drängt sich mir der Verdacht auf, dass der chinesische Geheimnisdienst sich sehr wohl der Welt-Bedeutung des You-Tube-Portals bewusst ist. Bitte sucht diese Videos selber heraus: man muss nur „Tibet“ in die You-Tube-Suchmaschine eingeben und auf das Datum der Veröffentlichung des Videos achten.

Was bleibt für uns persönlich? - Die Möglichkeit des direkten Protestes über http://www.avaaz.org/en/tibet_end_the_violence/98.php/?cl_tf_sign=1. Bitte unterschreibt dort die Petition an den chinesischen Präsidenten Hu Jintao, die ich hier wie folgt zitiere:

“Petition to Chinese President Hu Jintao:

As citizens around the world, we call on you to show restraint and respect for human rights in your response to the protests in Tibet, and to address the concerns of all Tibetans by opening meaningful dialogue with the Dalai Lama. Only dialogue and reform will bring lasting stability. China’s brightest future, and its most positive relationship with the world, lies in harmonious development, dialogue and respect.”
Besonders und gerade wegen der anstehenden Olympischen Spiele macht sich China Sorgen um sein Image. Wer sich nicht scheut, offensichtliche Menschenrechtsverletzungen zu begehen, braucht eine andere Sprache, in der es um Wirtschaft und global reputation geht!

Man sollte – meine ich – nicht die Olympischen Spiele in China boykottieren, da diese ein wichtiges Instrument für Völkerverständigung sind. Sie funktionieren besser als die UN!  Aber man sollte die Olympischen Spiele unbedingt zum Protest nutzen, falls China die Würde des tibetischen Menschen weiterhin erniedigt und unschuldige Demonstranten und ihre Familien ermordet. Oder mit härteren Worten: solange wie China weiterhin Menschen ermordet, um Tibet politisch zu einem Teil Chinas zu machen! Die Weltgemeinschaft darf da nicht allein zusehen, sie muss jetzt einschreiten. Für den Frieden und für ein friedliches Miteinander von Tibetern und Chinesen!

Das wäre mein wichtigster Wunsch für dieses Osterfest!

(Aktualisierter Nachtrag 17.35) Amnesty International gibt Adressen und Ratschläge für persönliche Petitionen für 15 verschleppte Mönche in Pdf, siehe:
http://www.amnesty.org/en/library/asset/ASA17/057/2008/en/013d1820-f542-11dc-a450-e9cbe1538d05/asa170572008eng.pdf. Es ist wichtig, die Anträge freundlich, hoffnungsvoll und mit den passenden Anreden (salutations) zu versehen, damit sie effektiv sein können. Übrigens hat auch Amnesty keine neuen Berichte aus Tibet seit drei Tagen. Hauptquelle für Information: das Tibetan Centre on Human Rights and Democracy.

(Aktualisierter Nachtrag 19.17) Fotos ermordeter Mönche und Laien des Kirti Klosters zeigt http://www.freetibet.org/press/pr180308.html. Es ist sehr wichtig, vor Ansicht der Fotos den Text zu lesen und die Bitte um Diskretion zu respektieren. Gezeigt werden die Schussverletzungen bzw. glatte Durchschüsse. Datum 16. März. Die Fotos dokumentieren die Grausamkeit an friedlichen Menschen in voller Deutlichkeit. Kinder sollten diese Fotos nicht ansehen! Ich habe lange überlegt, ob ich auf diese Fotos hinweisen sollte, aber es ist manchmal wesentlich, die Realität von Krieg zu zeigen. Die Quellenlage ist m. E. absolut verlässlich.

Geschrieben von Martin Rzeszut am 22. März 2008 um 14:41 Uhr
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Montag, 4. Februar 2008

Kein Bundestagsmandat für militärische Kampfeinsätze in Afghanistan!

Nie wieder Angriffskriege! -  Mail an die Bundesregierung

Sehr geehrter Herr Klose!

Ich fordere hiermit besonders Sie – den SPD-Aussenexperten, der sich jüngst zu Wort gemeldet hat - , des weiteren alle Menschen, besonders aber Vertreter aller politischen Parteien, Militärstrategen und andere für das Gemeinwohl und die Sicherheit unseres Landes Verantwortliche entschieden auf, jetzt und auch in Zukunft keine sog. „Quick Reaction Force“ durch die Bundeswehr im Süden Afghanistans zu befürworten oder politisch herbeizureden. Das klare NEIN aus Berlin zu solchen Einsätzen vom vergangenen Samstag spiegelt durchaus die Meinung und Stimmung in der Bevölkerung und sollte ernst genommen werden!

Das Nachkriegs-Deutschland ist ein grundsätzlich friedliches Land! Wir haben es angesichts von 60 Millionen Kriegstoten (Erster Weltkrieg nicht gerechnet) wirklich nicht nötig, von neuem mit militärischen Glanzleistungen anzugeben. Im Gegenteil sollten wir eher die Courage haben, sog. „politischem Druck“ seitens USA und Nato mit ruhigem Gewissen unseren Friedensauftrag entgegenzuhalten. Und gefragt ist da eher Friedensforschung, humanitäre Hilfe und Aufbau. Doch nicht das sinnlose Kaputtschiessen von Menschen, Häusern und Material.

Ich bin überaus enttäuscht von Ihnen, Herr Klose, dass Sie als SPD-Mann Kampfeinsätze der Bundeswehr für möglich halten und offen befürworten, wo Sie genau wissen, dass einmal das Bundestagsmandat überhaupt nicht für solche Kampfeinsätze ausreicht, zum anderen die Deutschen spätestens seit 1945 keinerlei Lust auf Kriege aller Art haben! Ich wundere mich, dass es Ihnen nicht so geht, wo Sie doch den Krieg als Kind erlebt haben.

Natürlich wollen Sie jetzt durch Ihre Sprüche die Meinung im Lande ändern. Sie möchten, dass die friedliche Grundstimmung in Kampfgeschrei umschlägt und Sie möchten andere Menschen für Angriffskriege gewinnen. Können Sie das eigentlich mit Ihrem Gewissen vereinbaren?

Ich persönlich wehre mich entschieden und mit aller Kraft gegen die Maxime, anderen Staaten und insbesondere den USA diensteifrig bei der militärischen Durchsetzung eigener wirtschaftlicher Interessen oder Machtinteressen militärisch zu helfen, wann immer die sich mal räuspern. Man sollte sie besser stoppen, solche Interessen weiter durchsetzen zu können. Für besonders unehrlich und bedenklich halte ich die Planung einer Kampeinsatztruppe unter dem Deckmantel „Friedenseinsatz“! Zum ersten Mal seit dem letzten Weltkrieg würde dann deutschen Soldaten wieder befohlen werden können, auf Menschen zu schiessen! Können Sie das wirklich mit Ihrem Gewissen vereinbaren, Herr Klose?

Kennen Sie die Technik „Frieden schaffen ohne Waffen?“ Denn wer schiesst, wird angegriffen. Hass bedingt stets neuen Hass. Gewalt macht neue Gewalt locker. Zerstörung schafft nur Zerstörung, Herr Klose! Schon während des Irak-Krieges waren Sie mit Schröders NEIN nicht einverstanden. Wollen Sie denn mit aller Gewalt zu jener Generation in Deutschland gehören, die für die langsame Entstehung eines Dritten Weltkrieges verantwortlich zeichnet? Ich jedenfalls nicht! Sie sehen ja, was eine solche Haltung, wie Sie sie haben, im Irak bewirkt? Nur unendliches Leid und Zerstörung.

Nein, Deutschland sollte besseres für Afghanistan bewirken: denken Sie bitte konstruktiv! Wir wollen keine Erweiterung des Bundestagsmandats für schnelle Kampfeinsätze! Schlimm genug zu hören, dass sie offensichtlich schon länger unter gewissen Umständen möglich waren. Ich fühle mich als Bürger dieses Landes belogen und betrogen!

Friede in aller Welt!

Martin Rzeszut  

Geschrieben von Martin Rzeszut am 4. Februar 2008 um 16:43 Uhr
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Montag, 19. November 2007

GRENZEnlos – NETWORK 2007

Neues Musical der Jugend in Michaelis/Kiel Hassee

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Sewodnja betritt die Bühne: Mafiasonnenbrille, coole Sprache. Fachsimpelt so ein bischen herum, über die DDR und so. Sagt, ihn hätte es damals noch garnicht gegeben, als die Wende war. Sewodnja gibt die Bühne frei und erscheint nach ein paar Sekunden oben auf der Kanzel, erzählt wieder ein bischen und bedient die Zeitmaschine: unversehens sind wir im Jahre 1987. Sewodnja hat das Spiel im Blick! Seine Augen sieht man nicht…

Musik von den Toten Hosen: “Ein Hoch auf den goldenen Westen, auf seine Werte und seinen Sieg. Doch wo ist eigentlich unsere Beute? Wo ist der Gewinn?“... „Wir laufen grinsend durch die Strassen mit Händen, die gefesselt sind. Langes Leben, kurze Leine – das ist das Prinzip.“  Wieso spielt diese Fischband nicht lauter? Dieses leise E-Schlagzeug…nää...und spielte Tilman nicht mal ne E-Gitarre? Das muss doch kreischen, mann!

Rechts die Band - links der Chor. Dazwischen die Bühne. Altar ist verhängt. Das Kirchenschiff ist mit hohen Scheinwerfertraversen überbaut. Also, bevor sie (der gegenwärtigen Mode entsprechend) diese Kirche mal abreissen sollten – ging mir durch den Kopf – wäre sie besser als schickes kleines Theater genutzt und es gäbe nur noch Musicals oder Theaterstücke…

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 19. November 2007 um 21:34 Uhr
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Donnerstag, 27. September 2007

PEACE FOR BURMA!...Burmesian monks in the footsteps of Mahatma Gandhi

Oct.2nd International Day of Non-Violence

I have the highest respect for the monks of Burma! And for the Japanese photographer, who got shot this morning! As Mahatma Gandhi taught the non violent fighting for human rights and independence of the people in South Africa and India, so the monks do now in Rangoon. They show us how it goes. How peace can move mountains! Doing this, they do risk their lives for all of us! No Western country will look aside this time. Each monk who gets arrested will attract thousands of human rights watchers! Each Western journalist who gets beaten up, gets chased out of Burma, attracts again thousands of human rights watchers! China has to understand and to accept, that fascism, military regimes and violation of human rights commonly and all over the world are recognised as outdated! Why does China criticize the visit of Dalai Lama in Germany? Obviously in fear of peace! But peace is the mortar in the wall made of bricks! Peace secures the complex and different systems of human societies all over the world! There is no other chance than peace! Peace to Burma! Down with the military junta! Next Tuesday the world is celebrating the International Day of Non-Violence! There is hope! So go for it, China! Stop the fights, General Than Shwe! That is your chance for getting accepted by people and politicians all over the world! Stop the bloodletting! NOW!

Martin Rzeszut, Kiel, Germany

Geschrieben von Martin Rzeszut am 27. September 2007 um 13:50 Uhr
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