Dienstag, 5. Dezember 2006
Blogs humanisieren die Gesellschaft, denn jeder kommt zu Wort!?
Über die revolutionäre Entwicklung der persönlichen Weblogs (Teil drei)
Wurde im ersten Teil dieses Beitrages der Blog als solcher beschrieben und anhand von (positiven) Beispielen erklärt, so folgte im Teil zwei auch eine Erörterung jener Seiten, von denen man nicht gerade sagen kann, dass sie unsere Gesellschaft humanisieren: Sekten, Nazis und Esoteriker habe ich erwähnt, zahlreiche andere Bereiche lasse ich lieber unerwähnt. Die Blog-Technik wurde nicht für destruktives Bloggen ersonnen.
Kurz gesagt: Millionen von Blogs sind durchaus konstruktiv und fördern das menschliche Miteinander auf durchaus positive Weise. Laut SPIEGEL [47/2006, S.151] wird „...jede Sekunde ein neues Internet-Tagebuch veröffentlicht…41 Prozent erscheinen auf Japanisch, 28 Prozent auf Englisch und 14 Prozent auf Chinesisch. Der deutsche Beitrag…liegt bei einem mageren Prozent; selbstironisch spricht die hiesige Szene von ‘Kleinbloggersdorf’ .“
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Martin Rzeszut am 5. Dezember 2006 um 22:16 Uhr
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Mittwoch, 29. November 2006
Blogs humanisieren die Gesellschaft, denn jeder kommt zu Wort!?
Über die revolutiionäre Entwicklung der persönlichen Weblogs (Teil zwei)
Im ersten Teil dieser Abhandlung lernten wir grundsätzlich erstmal das Phänomen „Blog“ kennen. Vielleicht lernten auch einige TÖNCHEN!-Leser die Technik des Kommentierens am Solidaritäts-Blog „Free Kareem“, der von studentischen Freunden und Kommilitonen der Columbia University in Alexandria (Ägypten) für den Dissidenten Abd al-karim Nbil Suleiman (Kareem) eingerichtet wurde, um ihm aus der Haft zu helfen. Ich wünschte mir das wenigstens.
Wir wissen nun, wie wichtig ein Blog sein kann, wenn es um die Verteidigung der Menschenrechte geht. Wir haben auch einen etwas langweiligen Blog (zum Thema Akkordeon) beäugt, aus dem man noch was Interessantes machen könnte. Auf jeden Fall haben wir vielleicht ein ganz positives Bild von Blogs?
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Martin Rzeszut am 29. November 2006 um 22:12 Uhr
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Freitag, 24. November 2006
Blogs humanisieren die Gesellschaft, denn jeder kommt zu Wort!?
Über die revolutiionäre Entwicklung der persönlichen Weblogs (Teil eins)
Blog?.....Was’n das?...DER SPIEGEL sagt, es seien „Online-Tagebücher“, aber ich finde: das ist in einigen Fällen nur ein schwacher Ausdruck. Denn „Tagebuch“ signalisiert Beschaulichkeit, introvertierte Selbstreflexion…na ja, ganz nett, aber warum sollen nun ausgerechnet Millionen von Lesern mitbekommen, dass ich um sieben aufstehe, um 7.30 Tee trinke und um 8.00 mit meiner Arbeit beginne? Da muss doch noch etwas anderes hinter dem simplen Wort „Blog“ stecken als nur „Tagebuch“!
In der Tat. Um konkret zu werden: Sie gucken gerade in einen solchen! DAS TÖNCHEN! Gehört zu den ersten Blogs, die in „Kleinbloggersdorf“ [DER SPIEGEL] geschaffen wurden: zunächst mit der Software Serendipity. Seit Anfang dieses Jahres arbeiten wir mit EEC (Expression Engine). Das TÖNCHEN! Ist einmal eine Art digitale Zeitschrift (Kultur-Magazin), zum anderen aber auch ein Forum. Man kann zu veröffentlichten Artikeln Kommentare abgeben und wird auch eingeladen, Artikel einzuschicken. DAS TÖNCHEN! Ist ein Blog!
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Martin Rzeszut am 24. November 2006 um 22:08 Uhr
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Tolle, freundliche, informative und mit profunder Fachkenntnis geschriebene Rezension. Da lernt auch ein dicker Hippie noch was. Tausend goldene Fleißpunkte!