Dienstag, 11. Dezember 2007
Offene Folkbühne auf Hof Akkerboom geplant!
Gesucht: ein starkes Organisations-Team!

Gestern war es dann soweit: der Vorstand des Vereins Hof Akkerboom e.V.(Kultur- und Kommunikationszentrum Hof Akkerboom in Kiel/Mettenhof) zeigte deutliches Interesse bei der Vorstellung unseres Konzeptes einer sog. „Offenen Folkbühne“, wo einmal im Monat Musiker und Musikerinnen die Möglichkeit zur (kurzen) Vorstellung ihrer Musik haben sollen. Das können EinzelinterpretInnen sein, kleine und grössere Bands, sog. Amateurmusiker, Familien mit ihrer Hausmusik, Profis auf der Durchreise, MusikschülerInnen privater Folkmusikschulen oder auch Schüler und Schülerinnen öffentlicher Kieler Schulen, die sich im Musikunterricht folkmusikalisch engagieren und z.B. etwas Eigenes ausgearbeitet haben.
Das im Kern zweistündige Abendprogramm würde auf der Deele des Haupthauses oder in der Kulturscheune in gemütlicher Atmosphäre stattfinden. Snacks und Ausschank erhöhen den Genuss. ZuhörerInnen kämen mit oder ohne eigene Instrumente, würden zu gemeinsamen Tänzen oder Liedern eingeladen und das bunte Programm könnte durchaus mit einer freien Folksession unter Beteiligung aller Anwesenden abgeschlossen werden. Motto: „Musik macht Spass!“
Sowohl für Musizierende als auch für ZuhörerInnen gäbe es somit ein attraktives kulturelles Angebot, bei dem es nicht nur um passiven Kulturkonsum ginge. Eine Offene Folkbühne fördert eigenes kulturelles Engagement, etwa nach dem Motto: Kultur machen wir selbst! Wesentlich ist, den Begriff „Folk“ nicht zu eng zu sehen, aber auch nicht zu weit. Das Konzept bedarf diesbezüglich noch einer Strukturierung, denn die Erfordernisse der ländlich geprägten Räumlichkeiten einschl. Nachbarschaft zu parallel stattfindenen Veranstaltungen fordert auf jeden Fall nicht zu laute Darbietungen. Kurz gesagt: die Offene Folkbühne wird akustisch oder mit leichter Teilverstärkung durchgeführt.
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Montag, 11. Dezember 2006
Musikalischer Nachmittag in der Musikwerkstatt Rzeszut (Forts.)
...eingeladen ein paar Gelernte Stücke vor zu spielen
Am 26.11.2006 haben Hildegard und Martin Rzeszut ihre Schüler eingeladen ein paar
Gelernte Stücke vor zu spielen. Meine Schwester Pia(7),hatte erst eine Stunde Akkordeon-
unterricht bei Martin Rzeszut und trotzdem spielte sie auf dem Akkordeon ein Stück vor.
Mir hat das Vorspiel viel Spaß gemacht,und ich hoffe dass es im nächsten Jahr wieder so schön wird. Nach dem Vorspiel bin ich mit Pia Steinberg und Sebastian und Susanne Steinberg - Simon Stahl und sein Vater sind etwas länger geblieben - in der Musikwerkstadt Retzut geblieben. Susanne und Sebastin Steinberg spielten
Klavier und Akkordeon, ich und Simon Stahl im Team Percusion und Schlagzeug
und meine Schwester Pia Steinberg spielte Flöte. Alle - und auch Hildegard und Martin Rzeszut an Yambey und Violine hatten Spaß.
Gezeichnet:Clemens Steinberg(9)
Geschrieben von
Martin Rzeszut am 11. Dezember 2006 um 14:23 Uhr
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Dienstag, 5. Dezember 2006
DER LIEDERBÄR und die Kindernothilfe e.V.
...sah sich aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen gezwungen…
„Last but not least ist der Erwerb dieses Buches noch mit einem guten Zweck, nämlich einer Spende an die Kindernothilfe verbunden.“ schrieb im Jahre 2002 eine begeisterte Leserin in einer Rezension auf der Amazon-Website. Und das ist da gegenwärtig zu lesen. Diese Rezension wirbt zur Zeit also für den Kauf des Liederbären.
Doch das stimmt nicht mehr! Immerhin wurden vom Verkaufserlös der ersten und der zweiten Auflage noch Spendengelder an die Kindernothilfe abgeführt. Doch für die dritte Auflage eben nicht mehr. Bekamen die Kunden das irgendwie mit? Nein.
Wie man an der Rezension sieht, lebt diese Spendenverknüpfung immernoch in den Köpfen der Menschen weiter. In meinem ja auch, wie berichtet. Und irgendwie ist es für mich weiterhin nicht in Ordnung, dass die Kindernothilfe nicht mehr das „Symbol“ LIEDERBÄR zur Verfügung hat. Die Kindernothilfe ist nämlich in den Köpfen der Menschen garnicht so präsent! Und diese Benefiz-Aktion war seit Jahren unter Pädagogen, Musikern und Eltern bekannt. Weltweit übrigens.
Am 29.November stellte ich in Zusammenhang mit meiner Besprechung des Kinderliederbuches DER LIEDERBÄR sowohl dem Bärenreiter-Verlag als auch der Kindernothilfe e.V. die Frage, warum in der dritten Auflage des LIEDERBÄRen die Verknüpfung einer Spende mit dem Kauf des Buches nicht mehr gegeben ist.
Ich bekam sehr bald zwei sehr nette und klärende Antworten, die ich hier auszugsweise veröffentlichen möchte, da ich sie so zeittypisch finde.
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Mittwoch, 29. November 2006
DER LIEDERBÄR…wär das nicht ein Weihnachtsgeschenk?
Unser “Standard-Liederbuch”: handfest und benutzerfreundlich gebunden!
Das 2001 erschienene Liederbuch liegt nun mittlerweile in dritter Auflage vor. Es ist eigentlich nicht nur ein Kinderliederbuch, Erwachsene mögen es auch. Besonders solche, die wie ich als Kind mit Ida-Bohatta-Wichtelmann-Bildchen konfrontiert wurden. Der nette geigende Bär auf dem Coverbild könnte mein Bruder sein und die tanzenden Kinder, Tiere, Wichtel, Märchengestalten, der Apfel und der Suppentopf lassen genau jene Athmosphäre wiedererstehen, die mir als Kind so wichtig war - und mir heute noch wichtig ist.
Die schönen farbigen Abbildungen von Charlotte Panowsky (bezeichnender Weise nur ein Jahr älter als ich, hat als Kind vermutlich auch mit Ida Bohattas Wichtelmännchen Freundschaft geschlossen…) ziehen sich lustig durch das ganze Buch. Ich finde die Bilder mindestens so wichtig wie die Lieder; und beides zusammen ergibt genau die richtige Mischung zur Kinder- und Hausmusik.
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Geschrieben von
Martin Rzeszut am 29. November 2006 um 12:34 Uhr
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Mittwoch, 20. September 2006
Das Xylofon: indonesisch-afrikanisches High Tech-Instrument
”...aber es ist niemand hier, der sich damit auskennt…leider…”

Zahlreich stehen sie verstaubt in den Materialräumen unserer Schulen herum: Xylofone. „Ja, natürlich haben wir ein Orffsches Instrumentarium…aber es ist niemand hier, der sich damit auskennt…leider…ausserdem ist alles seit Jahren nicht mehr benutzt worden…und es fehlen auch Sachen…ich weiss auch nicht…schade!“ So ungefähr oder ähnlich traurig lautet die Antwort, fragt man mal in Schulen nach. Und immer drückte man mir den Schlüssel für jenen meist abgelegenen Raum in die Hand, in dem jenes „Instrumentarium“ seit den 60iger Jahren vor sich hinschlummerte. Egal, an welcher Schule ich war.
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Dienstag, 5. September 2006
Klingt gut…?
Musikmöbel im IKEA-Sortiment
Ich bekomme ja immer ein bisschen Beklemmungen, wenn ich den IKEA-Marathon mache: was ist, wenn dieses ganze Holz mal brennt? Komm ich hier schnell genug raus? Doch ich überwinde mich und müde wie wir sind, lassen wir uns in zwei POÄNG-Sessel plumpsen. Mein Lieblingssessel (...habe ihn aber immer noch nicht).
Wir sind das DUO JOLKA. Wir haben gerade für die Eröffnung des neuen Geschäftsjahres im Haupteingang der Kieler IKEA-Filiale traditionelle schwedische Musik mit Geige und Akkordeon gespielt, genossen ein Essen im Restaurant und sehen uns nun ein bischen um.
„Was ich gut finde, sind diese eingerichteten Zimmer überall“ sagt meine Frau. „Ja, sie vermitteln eine gewisse Wohnathmosphäre.“ erwidere ich. Links um die Ecke, rechts um die Ecke, im Grunewald ist Holzauktion…“Ach, guck mal, wie schön…“ - „Ja!...aber wir haben doch schon…“ - „Ich sag ja auch nur…“ - „Ja, sehr schön.“ (Aha…da war ein Notausgang…wie tröstlich).
Doch… doch. Mir fällt was auf: da fehlt doch was!? Was ist es nur? Auf der Heimfahrt fällt es mir dann ein: es gibt rein garnichts, was man mit „Hausmusik“ irgendwie in Verbindung bringen könnte….oder ist das jetzt, weil ich Musiker bin und eben noch mein SILVETTA-Holzakkordeon spielte? (Würde jedenfalls glänzend ins Sortiment passen…siehe Bild)
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Tolle, freundliche, informative und mit profunder Fachkenntnis geschriebene Rezension. Da lernt auch ein dicker Hippie noch was. Tausend goldene Fleißpunkte!