Mittwoch, 25. April 2007
Die “Little Martin” - 23’‘ - Gitarre von C.F. Martin (LX 1)
DIE Westerngitarre für kurzfingrige Spieler mit dem tollen Sound!

Seit Jahrzehnten wundere ich mich, warum meine schöne klassische Hanika-Gitarre mit Nylonsaiten aus den 60iger Jahren so schwer zu spielen ist. Ihr Klang ist wunderschön, aber H-Dur zu spielen ist Tortur. Warum? Ich habe relativ kurze Finger: mein Mittelfinger ist 85 mm lang. Spreize ich die Finger 2 bis 5 meiner linken Hand, so beträgt der Abstand zwischen Mitte Zeigefinger zu Mitte kleinem Finger bequem 90 mm, unbequem 100 mm und ganz unbequem 120 mm. Bei meiner Hanika-Gitarre beträgt der Abstand zwischen erstem und vierten Bund 100 mm und bei der “Little Martin” nur 90 mm…alles klar?
Eine 23’‘ - Gitarre (entspricht 585 mm Mensur) gilt bei uns als “3/4-Gitarre” und wird deshalb weder gern gekauft noch in Läden angeboten. Eine “Kindergitarre” möchte kein Erwachsener haben. Da ich mich über solche Schnacks locker hinwegsetze, besorgte ich zunächst einer älteren Schülerin eine Little Martin, die sehr damit zufrieden ist. Nun habe ich selber eine. Klanglich steht sie einer “normalen” Gitarre mit 650 mm Mensur in nichts nach, weil die Gitarrenbauer der amerikanischen Firma C.F. Martin eine hervorragende Fichtendecke eingebaut haben. Die Medium-Seiten bringen die gleiche Lautstärke wie die Nylon-Saiten meiner Hanika und klingen verblüffend obertonreich.
Mehr über diese tolle Gitarre - die es übrigens bei Martin Hense (“Martin’s Musikkiste” in Kaltenkirchen) zu einem sehr fairen Preis gibt, können TÖNCHEN! - Leser in Kürze in einem weiteren Artikel erfahren!
Geschrieben von
Martin Rzeszut am 25. April 2007 um 22:22 Uhr
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Dienstag, 5. September 2006
Klingt gut…?
Musikmöbel im IKEA-Sortiment
Ich bekomme ja immer ein bisschen Beklemmungen, wenn ich den IKEA-Marathon mache: was ist, wenn dieses ganze Holz mal brennt? Komm ich hier schnell genug raus? Doch ich überwinde mich und müde wie wir sind, lassen wir uns in zwei POÄNG-Sessel plumpsen. Mein Lieblingssessel (...habe ihn aber immer noch nicht).
Wir sind das DUO JOLKA. Wir haben gerade für die Eröffnung des neuen Geschäftsjahres im Haupteingang der Kieler IKEA-Filiale traditionelle schwedische Musik mit Geige und Akkordeon gespielt, genossen ein Essen im Restaurant und sehen uns nun ein bischen um.
„Was ich gut finde, sind diese eingerichteten Zimmer überall“ sagt meine Frau. „Ja, sie vermitteln eine gewisse Wohnathmosphäre.“ erwidere ich. Links um die Ecke, rechts um die Ecke, im Grunewald ist Holzauktion…“Ach, guck mal, wie schön…“ - „Ja!...aber wir haben doch schon…“ - „Ich sag ja auch nur…“ - „Ja, sehr schön.“ (Aha…da war ein Notausgang…wie tröstlich).
Doch… doch. Mir fällt was auf: da fehlt doch was!? Was ist es nur? Auf der Heimfahrt fällt es mir dann ein: es gibt rein garnichts, was man mit „Hausmusik“ irgendwie in Verbindung bringen könnte….oder ist das jetzt, weil ich Musiker bin und eben noch mein SILVETTA-Holzakkordeon spielte? (Würde jedenfalls glänzend ins Sortiment passen…siehe Bild)
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Donnerstag, 9. März 2006
Offene Gitarrenstimmungen: wie wärs mit DADAAD?
...für alle, die ohne verkrampfte Finger Gitarre spielen möchten
Man möchte Gitarre spielen. Man kauft sich eine. Man nimmt Unterricht. Man gewöhnt sich an die abgeknickte linke Hand. Man zupft bereits mit der rechten Hand die richtige Seite und quält sich mit den vier oder fünf Akkordgriffen ab, die Peter Bursch oder ein Gitarrenlehrer dem Anfänger empfehlen. Obwohl es einfach zu greifende Akkorde sind, so sind es doch Akkorde. Und dann…geben die meisten schon auf: Krampf im linken Handgelenk, verknotete Finger. Und dazu noch Blasen an den Fingerkuppen…da hilft auch kein Peter Bursch nicht mehr mit seinen ermunternden Worten. Da hilft nur noch eins: umdenken!
Wieso denn umdenken? Ich will doch wirklich nur Gitarre spielen. Wäre es nicht besser, die Zähne zusammenzubeissen und die Sache mit den verkrampften Fingern der linken Hand einfach durchzuziehen?
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Geschrieben von
Martin Rzeszut am 9. März 2006 um 9:52 Uhr
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Tolle, freundliche, informative und mit profunder Fachkenntnis geschriebene Rezension. Da lernt auch ein dicker Hippie noch was. Tausend goldene Fleißpunkte!