das toenchen-voegelchen

Das Tönchen!

Das Online-Magazin
der Musikwerkstatt-Rzeszut

 

:

:

Tönchen-Home | Home | Über uns | Kontakt | Impressum

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Chromatisches Knopfakkordeon System C-Griff

Umfassende Didaktische Überlegungen zum Diskantspielfeld Teil 2

image

[ACHTUNG! Dieser Aufsatz ist lang und besteht aus zwei Teilen. Sie befinden sich hier bereits im zweiten Teil, der Spieltechniken auf dem CKA detailiert beschreibt.  Möchten Sie mehr über das Umfeld des Chromatischen Knopf Akkordeons (CKA) in C-Griff wissen, so kann ich Ihnen erstmal die Lektüre von Teil 1 empfehlen. Den finden Sie auf der TÖNCHEN! -“Home”-Seite unter der Unterüberschrift: “Umfassende Didaktische Überlegungen zum Diskantspielfeld Teil 1”!]

Im Folgenden möchte ich nun die beiden wesentlichen Diskant-Spieltechniken a.d. fünfreihigen CKA- C-Griff erläutern. Dazu gehört zunächst ein Blick auf die Logistik des Spielfeldes, ohne den wir die verschiedenen möglichen Spieltechniken nicht verstehen können. Diesen Ansatz vertritt auch ELSBETH MOSER. Am besten besorgen wir uns eine Darstellung des Knopffeldes in C-Griff, z.B. von der hervorragenden schwedischen Webseite von HANS PALM, der C-Griff-CKA spielt: http://www.accordionpage.com/diskant.html

Zum Verständnis des Knopffeldes lege man nun den Dispositionsplan (etwa den von Hans Palm oder den, den es in der Musikwerkstatt für meinen Unterricht gibt) so vor sich hin, dass die tiefen Töne dem Betrachter zugewandt sind. Würde man also bei umgehängtem Akkordeon und mit vornübergeneigtem Kopf das Diskantknopffeld betrachten, hätte man die gleiche Perspektive. Der Plan des Diskantknopffeldes ist gross genug, um mit den Fingern darauf spazieren gehen zu können. Die schwarzen Knöpfe wurden eingeschwärzt, um die weissen Knöpfe mit ihren Bezeichnungen mehr hervortreten zu lassen. Denn nur die weissen Knöpfe – die den weissen Tasten auf einer Pianotastatur entsprechen -  brauchen wir zunächst, um hier beschriebene Spieltechniken namentlich diatonisch geprägter Musik nachvollziehen und zunächst „trocken“ auf der „Knopf-Landkarte“ üben zu können.

Mehr lesen von »Chromatisches Knopfakkordeon System C-Griff«
Geschrieben von Martin Rzeszut am 20. Dezember 2007 um 14:21 Uhr
AkkordeonChromatisches AkkordeonPermalink
Vielleicht interessiert Sie auch dieser Artikel:
Chromatisches Knopfakkordeon System C-Griff

Chromatisches Knopfakkordeon System C-Griff

Umfassende Didaktische Überlegungen zum Diskantspielfeld Teil 1

image

Immer wieder erreichen mich Mails und Anfragen zum Thema Chromatisches Knopfakkordeon (im Folgenden abgekürzt als CKA bezeichnet). Die einen möchten wissen, warum es gegenüber dem Pianoakkordeon (PA) grifftechnisch Vorteile bietet, die anderen interessiert die Frage, ob sie sich für „B-Griff“ oder „C-Griff“ entscheiden sollen.

Der Winter ist immer eine kreative Zeit für Menschen, die sich mit einem neuen Instrument anfreunden wollen. Weihnachten steht vor der Tür und auch Akkordeons liegen alljährlich auf Gabentischen. Warum denn immer nur Pianoakkordeons?

Ich möchte deshalb hier einmal ausführlicher die Diskantfeld-Logistik des von mir bevorzugten C-Griff-Systems behandeln. Die Unterschiede zwischen C- und B-Griff sollen ebenfalls kurz angesprochen werden. Gegenstand der Betrachtung ist hauptsächlich das fünfreihige CKA. Um es gleich vorweg zu sagen: das fünfreihige CKA ist die älteste Knopffeldkonzeption und das dreireihige entwicklungsgeschichtlich ein Derivat des fünfreihigen. Die Tonarten F-Dur und D-Moll sowie C-Dur werden auf dem Dreireiher gern gespielt. Auf dem Fünfreihigen lassen sich alle Tonarten spielen.

Kern dieses Artikels ist einmal Material, dass ich als freier und unabhängiger Musiklehrer in erster Linie für meine SchülerInnen konzipiert habe. Das wurde dann bewusst so erweitert, dass auch AkkordeonlehrerInnen (die etwa dem Akkordeonlehrerverband angehören) daraus für sich einigen didaktischen und methodischen Nutzen ziehen dürften.

Mehr lesen von »Chromatisches Knopfakkordeon System C-Griff«
Geschrieben von Martin Rzeszut am 20. Dezember 2007 um 9:18 Uhr
AkkordeonChromatisches AkkordeonPermalink

Mittwoch, 2. August 2006

Ein Jahr Freiheit

Straßenmusikanten sind ein eigenes Völkchen. Arno ist einer von ihnen. (von Bobby Langer aus Würzburg)

(pp).- Wie sie da vor den Schaufenstern und Häuserfassaden stehen, oft in ihre eigene Musik versunken, sind sie wie Menschen von einem anderen Stern. Ihre Konzerthalle ist die Straße, ihr Publikum jedermann - Straßenmusikanten.

Wenn sie im Frühling die Innenstädte beleben, dann bleiben zwar viele Menschen stehen, hören ein paar Minuten zu, zücken vielleicht auch ihr Portemonnaie für eine milde Gabe, aber dann gehen sie, meist unbeeindruckt, wieder ihrer Wege, und der Musikant auf der Straße ist schnell vergessen. Was sind das für Menschen, die wie aus dem Nichts auftauchen und Musik fürs Volk machen, offenbar keine Bettler sind, aber doch unsere Euros zum Überleben brauchen?

Mehr lesen von »Ein Jahr Freiheit«
Geschrieben von Martin Rzeszut am 2. August 2006 um 20:31 Uhr
AkkordeonChromatisches AkkordeonKultur aktuellStrassenmusikVolksmusikPermalink

Freitag, 28. Juli 2006

Arno Seifert unterwegs mit dem Akkordeon: Heidelberg und Freiburg

Im TÖNCHEN berichtet er regelmässig über seine Erlebnisse mit Strassenmusik

image

Arno Seifert ist TÖNCHEN-Lesern bereits als akkordeonspielender Ska-Musiker bekannt. Für diesen Sommer machte er sich kürzlich auf zu einer Tour ganz besonderer Art: nur mit Akkordeon und schwerem Rucksack (auf einer Sackkarre montiert) ausgerüstet wandert er durch Europa. Wir wissen nicht genau, wohin es ihn verschlagen wird - und er auch nicht. Sicher jedenfalls ist: er verdient sein Geld mit Akkordeonmusik in den Fussgängerzonen der schönsten Städte. Dabei hilft ihm ein Repertoire von etwa einem Dutzend Stücken osteuropäischer, schwedischer und norddeutscher Herkunft. Außerdem jede Menge Improvisiertes. Auch “Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren…” wird er als typisch norddeutsches Stück im heissen Süden bringen.- Das Foto (das ein sehr netter Journalist machte: Bobby Langer, bei dem Arno freie Unterkunft bekam) zeigt ihn auf der Mainbrücke in Würzburg. Man beachte das Körbchen mit dem Hasen bzw. den Hasen mit dem eingebauten Körbchen. Der nimmt Arno die Arbeit des Geldeinsammelns ab.
Doch hören wir von ihm selbst, was er erlebt:

Mehr lesen von »Arno Seifert unterwegs mit dem Akkordeon: Heidelberg und Freiburg«
Geschrieben von arnolinksquetsch am 28. Juli 2006 um 12:21 Uhr
AkkordeonChromatisches AkkordeonArnos GeschichtenKultur aktuellStrassenmusikPermalink

Donnerstag, 23. Februar 2006

Arno spielt Akkordeon andersrum (falschrum?)

Ein Akkordeonschüler der Musikwerkstatt berichtet über seine Erfahrungen mit dem seitenverkehrt gehaltenen Akkordeon

Im Frühjahr 2005 fiel mir ein Kinderakkordeon in die Arme, und irgendwie bekam ich auf einmal Lust, Musik zu machen. So ließ ich mir eine Akkordeonschule schenken, und durch einen Redaktionsfehler in jenem Heft, spiele ich jetzt andersrum (falschrum?) Akkordeon. Nach Anschaffung eines größeren Instrumentes begann ich Unterricht zu nehmen und stellte fest: ich halte das Akkordeon nicht falschrum, sondern andersrum. So behaupte ich nun, dass Linkshänder keine Scheu haben brauchen, ein Akkordeon in die Hand zu nehmen.

Mehr lesen von »Arno spielt Akkordeon andersrum (falschrum?)«
Geschrieben von arnolinksquetsch am 23. Februar 2006 um 15:09 Uhr
AkkordeonChromatisches AkkordeonPermalink
Seite 1 von 1 Seiten