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Das Tönchen!

Das Online-Magazin
der Musikwerkstatt-Rzeszut

 

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Mittwoch, 2. August 2006

Ein Jahr Freiheit

Straßenmusikanten sind ein eigenes Völkchen. Arno ist einer von ihnen. (von Bobby Langer aus Würzburg)

(pp).- Wie sie da vor den Schaufenstern und Häuserfassaden stehen, oft in ihre eigene Musik versunken, sind sie wie Menschen von einem anderen Stern. Ihre Konzerthalle ist die Straße, ihr Publikum jedermann - Straßenmusikanten.

Wenn sie im Frühling die Innenstädte beleben, dann bleiben zwar viele Menschen stehen, hören ein paar Minuten zu, zücken vielleicht auch ihr Portemonnaie für eine milde Gabe, aber dann gehen sie, meist unbeeindruckt, wieder ihrer Wege, und der Musikant auf der Straße ist schnell vergessen. Was sind das für Menschen, die wie aus dem Nichts auftauchen und Musik fürs Volk machen, offenbar keine Bettler sind, aber doch unsere Euros zum Überleben brauchen?

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 2. August 2006 um 20:31 Uhr
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Freitag, 28. Juli 2006

Arno Seifert unterwegs mit dem Akkordeon: Heidelberg und Freiburg

Im TÖNCHEN berichtet er regelmässig über seine Erlebnisse mit Strassenmusik

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Arno Seifert ist TÖNCHEN-Lesern bereits als akkordeonspielender Ska-Musiker bekannt. Für diesen Sommer machte er sich kürzlich auf zu einer Tour ganz besonderer Art: nur mit Akkordeon und schwerem Rucksack (auf einer Sackkarre montiert) ausgerüstet wandert er durch Europa. Wir wissen nicht genau, wohin es ihn verschlagen wird - und er auch nicht. Sicher jedenfalls ist: er verdient sein Geld mit Akkordeonmusik in den Fussgängerzonen der schönsten Städte. Dabei hilft ihm ein Repertoire von etwa einem Dutzend Stücken osteuropäischer, schwedischer und norddeutscher Herkunft. Außerdem jede Menge Improvisiertes. Auch “Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren…” wird er als typisch norddeutsches Stück im heissen Süden bringen.- Das Foto (das ein sehr netter Journalist machte: Bobby Langer, bei dem Arno freie Unterkunft bekam) zeigt ihn auf der Mainbrücke in Würzburg. Man beachte das Körbchen mit dem Hasen bzw. den Hasen mit dem eingebauten Körbchen. Der nimmt Arno die Arbeit des Geldeinsammelns ab.
Doch hören wir von ihm selbst, was er erlebt:

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Geschrieben von arnolinksquetsch am 28. Juli 2006 um 12:21 Uhr
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Sonntag, 23. Juli 2006

JESSE-GRELL-TRIO und YALLENCY BROWN

Salza und Reggae in Tropenhitze am Schönberger Strand

imageNach einer Kreuzfahrt durch die tropisch warmen Gewässer der Kieler Förde legte der kleine Karibik-Dampfer nicht unweit des hervorragenden und unter lauschigen schattenspendenden Bäumen liegenden Indischen Fischrestaurants am einsam gelegenden Fischerort Laboe an. Von dort schlugen wir uns mit unseren Geländefahrrädern zwischen kalifornischem Dschungel und Küste durch. Die Pfade waren von mässig bekleideten Eingeborenen bevölkert und ein Duft von heissen Fetten umfächelte unsere Nasen.Und plötzlich lag sie vor uns: die Seebrücke am Schönberger Strand, das Ziel unserer strapaziösen Exkursion in feucht schwülem Klima der hiesigen Tropen…

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 23. Juli 2006 um 18:26 Uhr
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Freitag, 16. Juni 2006

ROTZFRECHE ASPHALT KULTUR

Lust auf Leben, Lust auf Liebe, Lust auf Lust

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Man munkelt: 1978 habe man einen Dachverband verschiedener kultureller Gruppen auf dem “Bundeskongress der Bürgerinitiativen gegen Atomkraft” gegründet. Folkmusiker sollen auch darunter gewesen sein. Bald redete keiner mehr von Dachverband. Man sagte nur noch RAK und meinte sich selber und alle anderen Strassenmusiker, Liedermacher, Theatergruppen, Jongleure, Clowngruppen. RAK war Zusammenschluss, soetwas wie ein Berufsverband ohne Beiträge. RAK hatte mit machen zu tun, geredet wurde hinterher - wenn überhaupt, denn man war sich ziemlich einig. Bis heute. Was damals im Dschungel bundesdeutscher Städte wuchs, besteht bis heute: ein lockerer aber stabiler Interessenverband der Strassenkünstler. Nicht alle waren dabei, aber alle, die wollten, konnten mitmachen. Es gab keine Hierarchie (und wenn, dann nahm sie keiner ernst). Wichtiger war und ist: Solidarität!

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 16. Juni 2006 um 22:51 Uhr
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Samstag, 25. Februar 2006

...und wieder einmal zeigte sich die Schaumanufaktur in Klingenthal von ihrer besten Seite!

...indem sie für den Kieler Ska-Musiker Arno Seifert ein Akkordeon nach Wunsch fertigte

Schüler der Musikwerkstatt unterm Fernsehturm kennen seit längerem die schönen “Blümchenakkordeons” der Schaumanufaktur Klingenthal, die ich sehr gern im Unterricht benutze (Typ “Folkloreakkordeon”). Sie sind stabil gebaut und sehr leicht. Die Pianoakkordeons zeichnen sich durch leicht spielbare Tastatur und geräuscharme Bassmechanik aus. Die diatonischen Instrumente sind “flink” und kompakt. Alle Akkordeons der Schaumanufaktur haben einen vollen und entschieden klingenden Bass, mit dem präzise Rhythmikvorstellungen verwirklicht werden können. Insgesamt wird grosser Wert auf Akkordeonbau-Tradition gelegt und derart saubere Lackierungen an Holzakkordeons kann man lange suchen. Dazu stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Überdies beschäftigt die Schaumanufaktur Klingenthal die erfahrensten Akkordeon-HandwerkerInnen, die diese sächsische Akkordeonmetropole zu bieten hat. Ein weiterer Grund für mich, meinem professionell orientierten Schüler Arno Seifert eins dieser hervorragenden Instrumente zu empfehlen. Aber das Allerbeste: man ging dort in Klingenthal auf die ganz persönlichen Wünsche eines “verkehrt herum” spielenden Akkordeonisten ein.

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 25. Februar 2006 um 12:34 Uhr
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Donnerstag, 23. Februar 2006

Arno spielt Akkordeon andersrum (falschrum?)

Ein Akkordeonschüler der Musikwerkstatt berichtet über seine Erfahrungen mit dem seitenverkehrt gehaltenen Akkordeon

Im Frühjahr 2005 fiel mir ein Kinderakkordeon in die Arme, und irgendwie bekam ich auf einmal Lust, Musik zu machen. So ließ ich mir eine Akkordeonschule schenken, und durch einen Redaktionsfehler in jenem Heft, spiele ich jetzt andersrum (falschrum?) Akkordeon. Nach Anschaffung eines größeren Instrumentes begann ich Unterricht zu nehmen und stellte fest: ich halte das Akkordeon nicht falschrum, sondern andersrum. So behaupte ich nun, dass Linkshänder keine Scheu haben brauchen, ein Akkordeon in die Hand zu nehmen.

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Geschrieben von arnolinksquetsch am 23. Februar 2006 um 15:09 Uhr
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Mittwoch, 14. September 2005

Wikipedia und das Akkordeon

Wenn Töchterchen ein Referat für die Schule schreibt: nur mit Wikipedia! Ich sitz beim Arzt im Wartezimmer, blätter im STERN: Wikipedia! Das tollste Projekt aller Zeiten: endlich gibts da ein Projekt im Internet, das den Medienmächtigen gekonnt ein Schnippchen schlägt…Jeder darf mitschreiben, das Volk (...und das sind wir!) schreibt seine ganz aktuelle, ganz andere, ganz besondere Enzyklopädie. Ich wollte das mal testen…

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Geschrieben von Martin Rzeszut am 14. September 2005 um 10:33 Uhr
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