Montag, 9. März 2009
Heute auf dem Werktisch: die Sara 2 von Beltuna
...es muss nicht immer Castagnari sein

In Hinblick auf die Frage, welches diatonische Knopfakkordeon (Holzgehäuse, zweichörig, Stimmung G/C, Stimmen in Tipo-a-mano-Qualität) ich Neueinsteigern empfehlen sollte, kam kürzlich das Thema „Beltuna“ auf.
Beltuna ist eine italienische Firma, die mir seit Jahren eigentlich nur durch die Herstellung chromatischer Akkordeons bekannt war. Der Darmstädter Diatonie-Spezialist Oliver Stoffregen schreibt auf seiner sehr informativen Website http://www.diatonie.de : “Seit 2003 fertigt Beltuna auch diatonische Modelle mit Holzkorpus für den Folk-Bereich. Diese Instrumente zeichnen sich aus durch extrem leichtgängige Mechaniken und die Verwendung ausschließlich handgefertigter Stimmen bei allen Modellen. Der Klang ist sehr brilliant im Diskant verbunden mit einem kräftigen Bass. Als Hölzer für den Korpus stehen zur Auswahl: Kirsche (hellbraun), Nußbaum (dunkelbraun) und Padouk (rotbraun).“
Zum Test schickte er mir kürzlich eine Sara 2 in Kirsche, Katalogpreis (Diatonie) 1740€, also deutlich günstiger als ähnlich ausgestattete Castagnaris (die vergleichbare Laura liegt dort bei 1960€).
Diese Sara 2 nun kam auf unseren Werktisch und wurde bei uns in der Musikwerkstatt Rzeszut in Kiel „auf Herz und Nieren“ geprüft.
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Mittwoch, 9. Januar 2008
Technikseminar für Akkordeons in der Musikwerkstatt Rzeszut
Ein Beitrag von Sebastian Steinberg

Macht das Sinn sich an die Technik des Akkordeons heranzuwagen? Als „Laie“? Das sind Fragen die ich nach meinen Erfahrungen der letzten Tage klar mit ja beantworten kann.
Aber der Reihe nach. Im Dezember nahm ich an einem Technikseminar über Akkordeons der Musikwerkstatt Rzeszut teil. Ziel sollte sein das Instrument besser kennenzulernen, gebrauchte Instrumente besser beurteilen zu können aber auch kleinere Störungen selbst beheben zu können.
In diesem Seminar erfuhren die Teilnehmer zunächst in einem kleinen historischen Ausflug etwas über die Geschichte des Akkordeons und über verschiedene Bauweisen.
Anhand von sehr gutem Anschauungsmaterial in Form von „halben“ Instrumenten konnte der Referent dann gut die Besonderheiten bzw. den Aufbau der Diskant und Baßseite erläutern. Dabei wurde auf Merkmale für die Qualität von Stimmzungen genauso eingegangen wie auf den Aufbau bzw. Befestigung von Stimmzungen und deren Abdichtung mittels Ventilplättchen.
Im weiteren konnten zwei Instrumente, die von Teilnehmern mitgebracht wurden, angeschaut und die Probleme analysiert werden. Die Teilnehmer fühlten sich mittlerweile so sicher im Umgang mit der Materie, dass es problemlos möglich war unter den fachkundigen Augen von Martin Rzeszut Stimmstöcke auszubauen, Ventilplättchen zu erneuern oder auch eine lose Stimmplatte wieder einzuwachsen.
Dies alles kam mir sehr zugute während unserer letzten Reise nach Dänemark, bei der uns selbstverständlich auch unsere Instrumente begleiteten. Nach der Ankunft stellte ich fest, dass sich der Balg eines Akkordeons nicht mehr ganz schließen ließ. Auch der Ton bzw. die Dichtigkeit ließen auf einen Defekt schließen.
Da ich kein Werkzeug dabei hatte, entfernte ich die Balgnägel mit Hilfe einer Gabel und stellt dann fest, dass sich ein Stimmstock komplett gelöst hatte. Dabei waren zwei Plattenventile „verbogen“. Das Ganze war dann problemlos wieder zu richten, der Stimmstock konnte nach den Erfahrungen im Technikseminar wieder problemlos eingesetzt werden, und dank des mitgeführten Schweizer Taschenmesseres mit Schraubendreher war der Stimmstock schnell wieder eingebaut und festgeschraubt. Damit war das Instrument wieder und ohne weitere Probleme einsatzbereit.
Ohne das „Innenleben“ unter fachlicher Aufsicht gesehen zu haben, hätte ich mich nicht getraut das Instrument zu öffnen und das Problem selbst zu lösen. So war aber die Reparatur kein Problem und ich konnte das Musizieren auch in den Ferien genießen. Herzlichen Dank für das tolle Technikseminar!
Sebastian Steinberg
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Martin Rzeszut am 9. Januar 2008 um 19:17 Uhr
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Donnerstag, 20. Dezember 2007
Chromatisches Knopfakkordeon System C-Griff
Umfassende Didaktische Überlegungen zum Diskantspielfeld Teil 2
[ACHTUNG! Dieser Aufsatz ist lang und besteht aus zwei Teilen. Sie befinden sich hier bereits im zweiten Teil, der Spieltechniken auf dem CKA detailiert beschreibt. Möchten Sie mehr über das Umfeld des Chromatischen Knopf Akkordeons (CKA) in C-Griff wissen, so kann ich Ihnen erstmal die Lektüre von Teil 1 empfehlen. Den finden Sie auf der TÖNCHEN! -“Home”-Seite unter der Unterüberschrift: “Umfassende Didaktische Überlegungen zum Diskantspielfeld Teil 1”!]
Im Folgenden möchte ich nun die beiden wesentlichen Diskant-Spieltechniken a.d. fünfreihigen CKA- C-Griff erläutern. Dazu gehört zunächst ein Blick auf die Logistik des Spielfeldes, ohne den wir die verschiedenen möglichen Spieltechniken nicht verstehen können. Diesen Ansatz vertritt auch ELSBETH MOSER. Am besten besorgen wir uns eine Darstellung des Knopffeldes in C-Griff, z.B. von der hervorragenden schwedischen Webseite von HANS PALM, der C-Griff-CKA spielt: http://www.accordionpage.com/diskant.html
Zum Verständnis des Knopffeldes lege man nun den Dispositionsplan (etwa den von Hans Palm oder den, den es in der Musikwerkstatt für meinen Unterricht gibt) so vor sich hin, dass die tiefen Töne dem Betrachter zugewandt sind. Würde man also bei umgehängtem Akkordeon und mit vornübergeneigtem Kopf das Diskantknopffeld betrachten, hätte man die gleiche Perspektive. Der Plan des Diskantknopffeldes ist gross genug, um mit den Fingern darauf spazieren gehen zu können. Die schwarzen Knöpfe wurden eingeschwärzt, um die weissen Knöpfe mit ihren Bezeichnungen mehr hervortreten zu lassen. Denn nur die weissen Knöpfe – die den weissen Tasten auf einer Pianotastatur entsprechen - brauchen wir zunächst, um hier beschriebene Spieltechniken namentlich diatonisch geprägter Musik nachvollziehen und zunächst „trocken“ auf der „Knopf-Landkarte“ üben zu können.
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Martin Rzeszut am 20. Dezember 2007 um 14:21 Uhr
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Umfassende Didaktische Überlegungen zum Diskantspielfeld Teil 1

Immer wieder erreichen mich Mails und Anfragen zum Thema Chromatisches Knopfakkordeon (im Folgenden abgekürzt als CKA bezeichnet). Die einen möchten wissen, warum es gegenüber dem Pianoakkordeon (PA) grifftechnisch Vorteile bietet, die anderen interessiert die Frage, ob sie sich für „B-Griff“ oder „C-Griff“ entscheiden sollen.
Der Winter ist immer eine kreative Zeit für Menschen, die sich mit einem neuen Instrument anfreunden wollen. Weihnachten steht vor der Tür und auch Akkordeons liegen alljährlich auf Gabentischen. Warum denn immer nur Pianoakkordeons?
Ich möchte deshalb hier einmal ausführlicher die Diskantfeld-Logistik des von mir bevorzugten C-Griff-Systems behandeln. Die Unterschiede zwischen C- und B-Griff sollen ebenfalls kurz angesprochen werden. Gegenstand der Betrachtung ist hauptsächlich das fünfreihige CKA. Um es gleich vorweg zu sagen: das fünfreihige CKA ist die älteste Knopffeldkonzeption und das dreireihige entwicklungsgeschichtlich ein Derivat des fünfreihigen. Die Tonarten F-Dur und D-Moll sowie C-Dur werden auf dem Dreireiher gern gespielt. Auf dem Fünfreihigen lassen sich alle Tonarten spielen.
Kern dieses Artikels ist einmal Material, dass ich als freier und unabhängiger Musiklehrer in erster Linie für meine SchülerInnen konzipiert habe. Das wurde dann bewusst so erweitert, dass auch AkkordeonlehrerInnen (die etwa dem Akkordeonlehrerverband angehören) daraus für sich einigen didaktischen und methodischen Nutzen ziehen dürften.
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Martin Rzeszut am 20. Dezember 2007 um 9:18 Uhr
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Freitag, 10. August 2007
DIKANDA aus Szczecin spielten in Flensburg
„Vielleicht wir suchen die Melodie, manchmal die Melodie suchen uns…“

Die besten Plätze im romantischen Pastoratsgarten unter der dicken, behäbigen Marienkirche in Flensburg waren schnell und schon eine Stunde vor Konzertbeginn besetzt. Die Karten nicht ganz billig, aber angesichts der wirklich guten Musik mit 14€ pro Kopf gerade noch angemessen. Das Konzert fand im Rahmen der Veranstaltung „Flensburger Hofkultur“ statt. Samstagabend, 4. August, leicht kühl und windig, aber immerhin trocken. Man sass draussen unter freiem Himmel bei wärmender Abendsonne. Der Weinumsatz florierte. Leider hatten wir Sitzkissen vergessen.
Wir standen schon in der langen Schlange, während - für uns Schlange unsichtbar - der Soundcheck lief und ich wunderte mich: haben die jetzt ein Digeridoo? Und ein indisches Harmonium? Aha, Anias Deutsch ist besser geworden seit dem letzten Auftritt in Kiel vor drei Jahren. Und da gibt’s doch was neues in der Perkussion-Sammlung: etwa ein kleines Schlagzeug? Eine Snare? ...Nein, Zuhörer waren nicht erlaubt beim Soundcheck von DIKANDA. Schade eigentlich. Doch so steigerte sich nur die Vorfreude, die allen Besuchern auf den Gesichtern stand: sie alle mussten DIKANDA irgendwie kennen, schon mal gehört haben…
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Samstag, 3. Februar 2007
Arno Linksquetsch jetzt in Indien!
unglaublich, wie schnell VW-Busse fahren können…!

Soeben erreichte die TÖNCHEN! - Redaktion ein Bilddokument, das unseren TÖNCHEN! - Lesern einige Rätsel aufgeben dürfte. Die ethnomusikologische Abteilung der Musikwerkstatt hat dieses Rätsel jedoch eindeutig entschlüsseln können! Im Zentrum dieser Fotografie sehen wir Tabla-Trommeln! Tabla-Trommeln lassen eindeutig auf den Norden des indischen Subkontinentes schliessen. Unsere Feldforscher berichten auch von ähnlich begeisterten (um nicht zu sagen: ent-geisterten) Gesichtsausdrücken, die sie in Radjasthan bemerkt haben wollen: der Tablaspieler scheint entrückt in eine Welt des musikalischen Friedens! Wie schön! Solches gibt es (noch) nicht in Europa. Der aufmerksame Betrachter wird auch sofort Arno Linksquetsch erkennen: denn der Akkordeonspieler hält sein Instrument nämlich verkehrt herum, was nicht sogleich jedem auffällt, der Kenner aber sofort erkennt! Dieses “Falschherum” (wissenschaftlich als “upside-down-position” bekannt) wurde bei nordindischen Akkordeonspielern bisher noch nicht beobachtet, wird sich westlich und östlich von New Delhi allerdings jetzt rasend schnell verbreiten, weil es etwas Neues aus dem Westen ist. Neben Pandit Tabla (wie indische Meister gern genannt sein wollen) erblicken wir eine weibliche Instrumentalistin, was für indische verhgältnisse an und für sich sehr ungewöhnlich sein dürfte. Doch war es schon immer so, dass eingewanderte Europäer die europäischen Vorstellungen von Gleichberechtigung der Frau als verbrieftes Kulturwissen mit in die jeweiligen Gastländer genommen haben, wobei dies allerdings wohl eher auf die jüngere Einwanderungsgeschichte zutrifft. Natürlich sind wir neugierig, welches Instrument denn da nun ertönt! Aber da wir auch auf dem Gebiet der Instrumentenerkennung äusserst leistungsfähig sind, haben wir sofort die Antwort gefunden: dies ist eine Nückelharrpa (älteres Modell) und wurde vermutlich durch schwedische Bettelmönche (oder Bettelnonnen) im 18. Jahrhundert nach Nordindien verbracht. Betrachten wir die an der Wand hängenden und leider nur rudimentär sichtbaren Kleininstrumente, so drängt sich ebenfalls asiatisches Ambiente auf: Rahmentrommel können auch mongolischen Einfluss signalisieren und die These, es handele sich um ein Trio nordindischer Musiker mit hohem Einwanderungsfaktor wäre hiermit plausibel gestützt. Erstaunen tut die leicht gelbliche Beleuchtung. Sind etwa Kerzen hier die Ursache? Da jeder normale Inder heute elektrisch Licht sein Eigen nennt (das allerdings mehrmals am Tag aus Gründen gelegentlicher Misswirtschaft und Fehlplanung erlischt), liegt die Annahme nahe, es handele sich hier um einen nomadisierenden Stamm der Blacksmiths (Gypsies), die in Zelten leben und sich von Wandermusik und Kesselflicken ernähren. Die äusserst schlechte Qualität dieses Fotos, die wir an und für sich ja eigentlich nur aus nahöstlicher Fotografie (und hier namentlich bei Entführungsfällen!) kennen, lässt die Vermutung aufkeimen, Arno Linksquetsch sei eventuell entführt worden. Doch spricht dagegen ein gewisses Lächeln auf seinem Gesicht, was man nicht im Entführungsfalle aufsetzen wird! Also können wir vereinzelt aufkeimende und eventuell besorgniserrregende Vermutungen nahezu vernachlässigen. Arno Linksquetsch ist ein freier Mann! Wie dem auch sei: Arno Linksquetsch hat es geschafft und ist vollintegriertes Mitglied seines Gastvolkes geworden! Herzlichen Glückwunsch! nun erwartet jeder TÖNCHEN! - Leser und jede TÖNCHEN! - Leserin mit Spannung die nächsten Berichte, die doch hoffentlich bald die Redaktion erreichen werden?! Die alte These WEST MEETS EAST ist wieder einmal wahr geworden!
Mittwoch, 20. Dezember 2006
EDSI - der Clown vom Bielefelder Weihnachtsmarkt
Lette singt russische Lieder und trägt hölländische Holzschuhe

Aha…ein Clown. Im Gewühl des Bielefelder Weihnachtsmarktes ragt er kaum aus der Menge. Und das in der sog. „guten Stube“ der Bielefelder Innenstadt…nein, sowas! Passanten gucken missbilligend, bemitleidend, bewundernd, kritisch, skeptisch. Doch viele gucken garnicht.
Der Clown dreht sich ruckweise um sich selbst. Spielt ein schwarzes, grosses und auch altes Pianoakkordeon. Das andauernde Klopfgeräusch, dieses heftige Perkussion stammt von seinen Holzschuhen. Bunt bemalt: mit einer kleinen Kuh. Trägt zufällig das gleiche Grönland-Thermo-Arbeitshemd wie ich. Eigentlich ja viel zu warm für diesen milden Dezemberabend.
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Martin Rzeszut am 20. Dezember 2006 um 23:42 Uhr
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Den Oldies war die Luft zu trocken….

Am 1.Dezember abends erreichen wir Enger, das etwa zwischen Bielefeld und Herford liegt. Die Luft ist lau und beim Bummel durch die adventlich geschmückte kleine Stadt tobt lautes Lachen aus einem „Biergarten“...Biergarten? Hier in Westfalen und Anfang Dezember? Jaha, so ist das dieses Jahr eben. Ein bischen wie in Italien.
Rund um die alte Engersche Stifts-Kirche findet der sog. „Adventsbummel“ statt: zahlreiche Menschen trinken Glühwein, kleine Buden sind aufgebaut, man verkauft und kauft Adventsschmuck, die Schulen haben Stände und man kann z.B. selbst hergestellten Senf erstehen. Meine Frau wartet lange und noch länger am Kartoffelpufferstand, doch die Kartoffelpuffer haben sich ausgepuffert…nix gibt’s da nich mehr. Da muss eben dann die Bratwurst her: die örtliche Fleischerei hat einen Stand. Bratwurst in Westfalen hat Stil!
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Montag, 11. Dezember 2006
Musikalischer Nachmittag in der Musikwerkstatt Rzeszut (Forts.)
...eingeladen ein paar Gelernte Stücke vor zu spielen
Am 26.11.2006 haben Hildegard und Martin Rzeszut ihre Schüler eingeladen ein paar
Gelernte Stücke vor zu spielen. Meine Schwester Pia(7),hatte erst eine Stunde Akkordeon-
unterricht bei Martin Rzeszut und trotzdem spielte sie auf dem Akkordeon ein Stück vor.
Mir hat das Vorspiel viel Spaß gemacht,und ich hoffe dass es im nächsten Jahr wieder so schön wird. Nach dem Vorspiel bin ich mit Pia Steinberg und Sebastian und Susanne Steinberg - Simon Stahl und sein Vater sind etwas länger geblieben - in der Musikwerkstadt Retzut geblieben. Susanne und Sebastin Steinberg spielten
Klavier und Akkordeon, ich und Simon Stahl im Team Percusion und Schlagzeug
und meine Schwester Pia Steinberg spielte Flöte. Alle - und auch Hildegard und Martin Rzeszut an Yambey und Violine hatten Spaß.
Gezeichnet:Clemens Steinberg(9)
Geschrieben von
Martin Rzeszut am 11. Dezember 2006 um 14:23 Uhr
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Mittwoch, 2. August 2006
Ein Jahr Freiheit
Straßenmusikanten sind ein eigenes Völkchen. Arno ist einer von ihnen. (von Bobby Langer aus Würzburg)
(pp).- Wie sie da vor den Schaufenstern und Häuserfassaden stehen, oft in ihre eigene Musik versunken, sind sie wie Menschen von einem anderen Stern. Ihre Konzerthalle ist die Straße, ihr Publikum jedermann - Straßenmusikanten.
Wenn sie im Frühling die Innenstädte beleben, dann bleiben zwar viele Menschen stehen, hören ein paar Minuten zu, zücken vielleicht auch ihr Portemonnaie für eine milde Gabe, aber dann gehen sie, meist unbeeindruckt, wieder ihrer Wege, und der Musikant auf der Straße ist schnell vergessen. Was sind das für Menschen, die wie aus dem Nichts auftauchen und Musik fürs Volk machen, offenbar keine Bettler sind, aber doch unsere Euros zum Überleben brauchen?
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Tolle, freundliche, informative und mit profunder Fachkenntnis geschriebene Rezension. Da lernt auch ein dicker Hippie noch was. Tausend goldene Fleißpunkte!