Neues JOLKA-Programm: REISE VON OST NACH WEST
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Im Sommer 2008 entwickelten wir ein neues Programm namens „Reise von Ost nach West“. Typisch ist der Start in Mazedonien und Musik der Roma aus Bulgarien. Es gibt auch mehr Rzeszut-Kompositionen als beim „Ost-Programm“. Es folgt der Kern unseres polnischen Programmes mit polnischsprachigen Liedern über die Liebe, Heirat und Mitgift sowie einige Partisanenlieder. Mit finnischem Arbeitermarsch, Melodien aus Nordschweden und neuerer dänischer Folkmusik reisen wir weiter.
Martin Rzeszuts kontemporäre Folkmusik mit Hang zum Reggae und Swing macht sodann Lust auf Cajun- und Zydecomusik der französischen Auswanderer im Mississippi-Delta. Die Reise endet mehr oder weniger romantisch in Schottland, jenem musikalischen Zipfel Nordwest-Europas, in dem Martin Rzeszut einige Jahre seines Lebens zugebracht hat. Die besten Sets aus dem Repertoire seiner alten Ceilidhband laden zum Mittanzen sein. Walzer wie „Arran boat song“ wechseln ab mit Sets für die Eightsome Reel, Dashing White Sergeant oder Virginia Reel.
Die „Reise von Ost nach West“ enthält neben reinen Instrumentals auch etliche Lieder und wurde sowohl für den Kleinkunstbereich als auch für Grossbühnen auf Festivals konzipiert. Die Instrumente sind Geige, Akkordeons (Knopf und Taste), rudimentäres Schlagzeug sowie vereinzelt Hammondorgel. Stilistisch würden wir unsere „Reise von Ost nach West“ etwa zwischen Irish Folk, Kleszmer und Reggae ansiedeln.
Mit einigen Änderungen im Equipment können wir je nach Aufführungssituation „inplugged“ und „unplugged“-Versionen unterscheiden. Die Kraft unserer Musik entfaltet sich jedoch besonders gut mit voller Mikrofonierung und verstärktem Akkordeonbass (etwa für Folkfestivals). Bei kleineren Aufführungsräumen wie (Cafés, bei Vernissagen) wird es halt „folkiger“ bei sonst gleichbleibender Qualität.
